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Moise Kean, Angreifer von der italienischen U21-Mannschaft. © ANSA / LANCIA

Das sind die größten Talente der U21-EM

Am Sonntag beginnt die Unter-21-Europameisterschaft in Italien und San Marino. SportNews wirft einen Blick auf die Nachwuchskicker und verrät, auf welche Youngsters ein Auge geworfen werden sollte.

Robert Skov (Dänemark)
Der Däne ist in der laufenden Saison so richtig explodiert und zählt zu den heißbegehrtesten Talenten Europas. Seine Torquote ist überragend: In 34 Ligaspielen traf Skov für den FC Kopenhagen 30-mal und das als rechter Flügelstürmer. Es folgte der Meistertitel und das Debüt für die dänische A-Nationalmannschaft. Zusammen mit Jacob Bruun Larsen (Dortmund) bildet Skov ein brandgefährliches Offensiv-Duo.
Sasa Kalajdzic (Österreich)
2 Meter ist der serbisch-österreichische Doppelstaatsbürger, der als einer der begehrtesten Stürmer in der Alpenrepublik gilt, groß. In der abgelaufenen Saison hat er 8-mal für die Admira getroffen, im Sommer dürfte der Wechsel ins Ausland anstehen. Vorher hat Kalajdzic bei der U21-EM die Möglichkeit, sich weiter ins Rampenlicht zu spielen.

Künftig für Real Madrid: Luka Jovic. © AP / Manu Fernandez

Luka Jovic (Serbien)
Der künftige Real-Madrid-Spieler ist einer der großen Stars bei der U21-EM. Kein Wunder, denn wer mit 21 Jahren bereits über 60 Millionen Euro teuer ist, muss einiges draufhaben. In der abgelaufenen Saison war der Serbe der große Shootingstar der Bundesliga, wo er für Eintracht Frankfurt wettbewerbsübergreifend in 48 Spielen satte 27 Treffer erzielte.
Alexander Nübel (Deutschland)
Bis vor eineinhalb Jahren schien die Tormann-Position bei den deutschen Junioren die Schwachstelle zu sein. Dann tauchte plötzlich Alexander Nübel auf. Der Schalker hat sich seitdem nicht nur in der Bundesliga und der U21-Nationalmannschaft etabliert, sondern wird auch schon als Manuel-Neuer-Nachfolger beim FC Bayern gehandelt.
Mikel Oyarzabal (Spanien)
Der baskische Flügelstürmer könnte sich bei der U21-EM so richtig in den Fokus spielen. In Europa ist er noch recht unbekannt, doch sein Talent ist riesig und in Spanien ist er bereits einer der großen Nachwuchsstars. Das beweisen nicht nur die 13 Treffer in der abgelaufenen Ligasaison, sondern auch sein Debüt für das A-Team der Furia Roja, das er bereits vor 3 Jahren feierte und in seinem 2. Spiel gleich mit einem Treffer gegen Schweden krönte.

Mikel Oyarzabal erzielte gegen Schweden sein 1. Länderspieltor für die A-Nationalmannschaft. © AP / Manu Fernandez

Moise Kean (Italien)
7-mal hat der 19-jährige Stürmer in der abgelaufenen Saison für Juventus eingenetzt. Jetzt soll Kean, der in 3 A-Länderspielen ebenfalls schon 2-mal getroffen hat, die Azzurrini zum EM-Titel führen. Zusammen mit Nicolo Zaniolo (Roma), Nicolo Barella (Cagliari) oder Federico Chiesa (Fiorentina) bildet Kean einen starken italienischen Kern.
Dodi Lukebakio (Belgien)
Eine kuriose Nationalteam-Geschichte verbirgt sich hinter dem Düsseldorf-Stürmer: 2016 debütierte er für den Kongo, doch weil das nur ein Testspiel war, darf er jetzt für Belgiens Junioren stürmen. Dass der pfeilschnelle Angreifer einen guten Torriecher besitzt, hat er mit 10 Bundesligatreffern – darunter einem 3er-Pack gegen die Bayern – bewiesen. Bevor er im Sommer den Verein wechseln wird, soll er mit Belgien bei der U21-EM für Furore sorgen.
Matteo Guendouzi (Frankreich)
Der Mittelfeldspieler von Arsenal ist eines der großen Talente im französischen Fußball. Trotz seiner erst 20 Jahre ist er bereits Stammspieler in der Premier League. Bei der U21-EM führt Guendouzi eine sehr talentierte Èquipe Tricolore an, die auch der starken Innenverteidigung um Ibrahima Konatè und Dayot Upamecano (beide Leipzig) vom großen Coup – sprich dem Titel – träumen darf.

Gilt als großes Verteidiertalent: Cristian Manea aus Rumänien.

Cristian Manea (Rumänien)
Der Rechtsverteidiger ist eines der größten Talente Rumäniens und längst Stammspieler bei Cluj und der A-Nationalmannschaft. Gemeinsam mit den Italien-Legionären Ionut Radu (Nummer 1 im Tor bei Genoa) und George Puscas (9 Serie-B-Tore für Palermo) bildet er ein starkes Gerüst bei den Osteuropäern.
Phil Foden (England)
Bei Manchester City hat das Eigengewächs in Trainer Pep Guardiola einen großen Förderer gefunden. Mit 19 Jahren soll Foden künftig eine Hauptrolle beim englischen Meister einnehmen. Im U21-Team der Briten ist er längst ein Fixpunkt. 2017 erzielte er im U17-WM-Finale gegen Spanien 2 Tore und wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Autor: cst

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