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Sandro Tonali ist Italiens Hoffnungsträger bei diesem Turnier. © sandro tonali

Diese Youngsters stehen bei der U21-EM im Fokus

Neuer Modus, ungewohnter Zeitplan, strenge Schutzregeln: Die Corona-Pandemie hat auch die U21-EM durcheinander gewirbelt. Ab Mittwoch werden bei der Vorrunde in Ungarn und Slowenien die Viertelfinalisten ermittelt, die K.o.-Phase folgt dann erst im Sommer. SportNews hat einige Spieler aufgelistet, die im Vorfeld des Turniers im Fokus stehen.


Erstmals sind 16 Mannschaften bei der Endrunde einer U21-EM dabei – dementsprechend neu ist auch der Modus. In der Vorrunde geht es in 4 Vierergruppen um die Tickets für die K.o.-Phase. Die ersten 2 pro Vorrundengruppe kommen weiter. Wegen der Corona-Pandemie wurde das Turnier zweigeteilt: Nach der Gruppenphase folgen die Viertelfinals, Halbfinals und das Endspiel zwischen dem 31. Mai und 6. Juni.

Die Deutschen würden sich in Südtirol den Feinschliff holen
Die deutsche Mannschaft würde zur Vorbereitung auf die finale Phase des Turniers wieder nach Natz kommen. Zu den Turnierfavoriten gehört Deutschland trotz des Titels 2017 und als EM-Zweiter 2019 aber nicht unbedingt. Vor allem beim Blick auf die Marktwerte der Spieler sind die Niederlande, Frankreich, England oder auch Titelverteidiger Spanien höher einzuschätzen. Dass die Deutschen genauso wie die Italiener normalerweise aber echte Turniermannschaften sind, muss eigentlich nicht gar erwähnt werden.

Dem 18-jährigen Mittelfeldspieler Eduadro Camavinga, der heuer bereits in der Champions League spielte, wird eine große Zukunft vorausgesagt. © APA/afp / JEAN-CHRISTOPHE VERHAEGEN


Bei Deutschland zählt neben dem Wolfsburger Ridle Baku (er gab bereits sein Debüt für die A-Nationalmannschaft) auch der der erst 16-jährige Dortmunder Youssoufa Moukoko zu den „players to watch“. Bei den Azzurrini ist Milans Mittelfeldspieler Sandro Tonali der nominell stärkste Spieler im Kader. Besonders im Fokus steht auch Kapitän Patrick Cutrone, der mit seinen 23 Jahren vorangehen soll.

Manchster Uniteds Mason Greenwood will seine Kaltschnäuzigkeit auch für England unter Beweis stellen. © APA/afp / CLIVE BRUNSKILL

Das nominell stärkste Spielermaterial haben sicherlich Frankreich und England. Spieler wie Callum Hudson-Odoi (Chelsea), Mason Greenwood (Manchester United), Curtis Jones (Liverpool), Emile Smith Rowe (Arsenal/alle England), werden ebenso im Fokus stehen wie die Franzosen Ibrahima Konaté (Leipzig), Eduardo Camavinga (Stade Rennes) und Mattéo Guendouzi (Hertha). Aber auch die Niederländer um Justin Kluivert (Leipzig) und Cody Gakpo (Eindhoven) bzw. die Spanier mit Brahim Diaz (Milan) und Riqui Puig (Barcelona) sind hoch einzuschätzen. Portugal hat mit dem Rechtsaußen Trincão ebenfalls einen jungen Barca-Spieler im Kader. Es wird spannend zu beobachten sein, wer sich am Ende in den Vordergrund spielen wird.
Die 4 Gruppen:
Gruppe A: Ungarn, Deutschland, Rumänien Niederlande
Gruppe B: Slowenien, Spanien, Tschechien, Italien
Gruppe C: Russland, Island, Frankreich, Dänemark
Gruppe D: Portugal, Kroatien, England Schweiz

Autor: dl

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