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Foda hat die 26 Spieler, mit denen er in die EM gehen will, beisammen. © APA/GEORG HOCHMUTH / GEORG HOCHMUTH

Endgültiger ÖFB-Kader steht fest – mit Überraschungen

Österreichs Teamchef Franco Foda hat am Montag den EM-Kader bekannt gegeben.

Österreichs Fußball-Nationalteam fährt überraschend ohne Frankreich-Legionär Adrian Grbic zur EM. Neben dem Stürmer strich Teamchef Franco Foda am Montag auch noch Ersatztorhüter Heinz Lindner sowie die vergangene Woche überraschend in den 30-köpfigen Großkader nominierten Phillipp Mwene (FSV Mainz) und Husein Balic (LASK) aus dem Aufgebot. Der ÖFB gab den endgültigen 26-Mann-Kader, der am Donnerstag zum Vorbereitungscamp in Bad Tatzmannsdorf zusammentrifft, am Montagnachmittag bekannt.


Grbic zählte seit seinem Wechsel zu Lorient in Frankreichs Ligue 1 im vergangenen Sommer durchgehend zum ÖFB-Aufgebot. In neun Länderspielen hat der 24-jährige Wiener bisher vier Tore erzielt. Zum Auftakt der WM-Qualifikation im März gegen Schottland (2:2) stand er noch in der Startformation, beim bisher letzten ÖFB-Länderspiel gegen Dänemark (0:4) wurde er in der Schlussphase eingewechselt. Im Angriff gab Foda für das Turnier nun allerdings China-Legionär Marko Arnautovic, dem in Deutschland treffsicheren Sasa Kalajdzic sowie Michael Gregoritsch und Karim Onisiwo den Vorzug.

Bis Nennschluss am 1. Juni könnte Foda an seinem Aufgebot theoretisch noch Änderungen vornehmen. Bis dahin stehen allerdings keine Spiele mehr auf dem Programm.

Die EM-Tests der Österreicher steigen am 2. Juni in Middlesbrough gegen England sowie am 6. Juni in Wien gegen die Slowakei. In der Gruppenphase des Turniers trifft das ÖFB-Team dann auf Nordmazedonien (13. Juni in Bukarest), die Niederlande (17. Juni in Amsterdam) und die Ukraine (21. Juni in Bukarest.).

Der Kader
Tor (3 Spieler): Daniel Bachmann (Watford/ENG, 0 Länderspiele), Pavao Pervan (VfL Wolfsburg/GER, 7), Alexander Schlager (LASK, 6)

Abwehr (9): David Alaba (FC Bayern München/GER, 79/14 Tore), Aleksandar Dragovic (Bayer Leverkusen/GER, 89/2), Marco Friedl (Werder Bremen/GER, 2/0), Martin Hinteregger (Eintracht Frankfurt/GER, 53/4), Stefan Lainer (Borussia Mönchengladbach/GER, 28/1), Philipp Lienhart (SC Freiburg/GER, 3/0), Stefan Posch (TSG 1899 Hoffenheim/GER, 10/1), Christopher Trimmel (Union Berlin/GER, 11/0), Andreas Ulmer (Red Bull Salzburg, 23/0)

Mittelfeld (10): Julian Baumgartlinger (Bayer Leverkusen/GER, 82/1), Christoph Baumgartner (TSG 1899 Hoffenheim/GER, 8/3), Florian Grillitsch (TSG 1899 Hoffenheim/GER, 21/1), Stefan Ilsanker (Eintracht Frankfurt/GER, 50/0), Konrad Laimer (RB Leipzig/GER, 7/1), Valentino Lazaro (Borussia Mönchengladbach/GER, 30/3), Marcel Sabitzer (RB Leipzig/GER, 48/8), Louis Schaub (FC Luzern/SUI, 19/6), Xaver Schlager (VfL Wolfsburg/GER, 19/1), Alessandro Schöpf (FC Schalke 04/GER, 25/5)

Angriff (4): Marko Arnautovic (Shanghai Port/CHN, 87/26), Michael Gregoritsch (FC Augsburg/GER, 24/4), Sasa Kalajdzic (VfB Stuttgart/GER, 5/3), Karim Onisiwo (FSV Mainz/GER, 11/1)


Auf Abruf: Heinz Lindner (FC Basel/SUI, 28 Länderspiele), Jörg Siebenhandl (Sturm Graz, 2), Cican Stankovic (Red Bull Salzburg, 4), Richard Strebinger (SK Rapid, 1) – Phillipp Mwene (FSV Mainz/GER, 0), Gernot Trauner (LASK, 5/1), Maximilian Ullmann (SK Rapid, 0), Maximilian Wöber (Red Bull Salzburg, 6/0) – Husein Balic (LASK, 1/0), Yusuf Demir (SK Rapid, 1/0), Thomas Goiginger (LASK, 1/0), Raphael Holzhauser (Beerschot/BEL, 2/0), Jakob Jantscher (Sturm Graz, 23/1), Florian Kainz (1. FC Köln/GER, 16/0), Reinhold Ranftl (LASK, 6/0), Stefan Schwab (PAOK Saloniki/GRE, 1/0) – Adrian Grbic (FC Lorient/FRA, 9/4), Ercan Kara (SK Rapid, 1/0)

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