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Die „Squadra Azzurra“ jubelte über einen Kantersieg gegen Liechtenstein. © ANSA / Elisabetta Baracchi

Italien schießt Liechtenstein ab

Italien hat in der EM-Qualifikation den zweiten Sieg im zweiten Spiel gefeiert. Gegen Liechtenstein feierten Kapitän Leonardo Bonucci & Co. einen 6:0-Sieg.

Die „Squadra Azzurra“ hatte mit Liechtenstein erwartungsgemäß wenig Mühe. Nationaltrainer Roberto Mancini hatte im Vergleich zum Finnland-Spiel auf sieben Positionen gewechselt und Atalanta-Verteidiger Gianluca Mancini zum Länderspiel-Debüt verholfen. Die Italiener gingen nach 17. Minuten durch einen Kopfball von Stefano Sensi (Leonardo Spinazzola hatte mit einer Maßflanke vorbereitet) in Führung.

Ältester Torschütze: Quagliarella neuer Rekordhalter

In der Folge erhöhten Marco Veratti (32.) und Fabio Quagliarella mit einem Elfmeter-Doppelpack (35./45.+3) auf 4:0. Der Sampdoria-Stürmer avancierte dabei zum ältesten Torschützen der italienischen Nationalmannschaft aller Zeiten. Bisher hatte Christian Panucci, der übrigens in dieser Woche als albanischer Nationaltrainer gefeuert wurde, diesen Rekord inne.

Neuer Rekordhalter in Italien: Fabio Quagliarella. © ANSA / Elisabetta Baracchi

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts. Nachdem Moise Kean bereits in Hälfte eins den Pfosten getroffen hatte, sorgte er in der 69. Minute für das fünfte italienische Tor – erneut hatte Linksverteidiger Spinazzola die Chance mit einer Flanke eingeleitet. Dann brachte Mancini mit Leonardo Pavoletti einen weiteren Debütanten und der Cagliari-Stürmer erzielte nur fünf Minuten später (77.) sein erstes Länderspiel-Tor. Mit Armando Izzo (Torino) debütierte in der Schlussphase ein weiterer Spieler.

Bosnien & Herzegowina vergibt Sieg gegen Griechenland

Das direkte Duell der beiden potenziell stärksten Italien-Verfolger Bosnien & Herzegowina und Griechenland endete mit einem Remis. Bereits zur Pause lagen die Bosnier mit 2:0 in Führung (unter anderem hatte Juventus-Mittelfeldspieler Miralem Pjanic getroffen und später die Rote Karte gesehen). Am Ergebnis änderte sich nach der Pause aber noch einiges: Durch einen Elfmeter kamen die Griechen wieder heran, in Überzahl gelang schließlich der Ausgleich zum 2:2-Endstand. Finnland hatte bereits zuvor mit 2:0 gegen Armenien gewonnen.

Weitere Qualifikationssiege fuhren Spanien (2:0 auf Malta), Rumänien (4:1 gegen die Färöer) und die Irland (1:0 gegen Georgien) ein. Das Skandinavier-Duell zwischen Norwegen und Schweden endete mit einem 3:3-Unentschieden. Und die Schweiz verdaddelte ab der 84. Minute eine 3:0-Führung – unfassbar. Am Ende gelang Dänemark in der Nachspielzeit der Treffer zum 3:3-Ausgleich.

Autor: cst

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