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Neymar traf gegen Kolumbien zum Endstand © SID / Michael Reaves

Neymar rettet Brasilien Remis gegen Kolumbien

Ausgepfiffen, ohne Spielrhythmus - aber gleich entscheidend: Nach drei Monaten Pause ist Brasiliens Superstar Neymar mit einem Tor und einer Vorlage beim 2:2 (1:2) im Freundschafts-Länderspiel gegen Kolumbien auf den Fußballplatz zurückgekehrt.

Mit seinem Ausgleichstreffer in der 58. Minute bewahrte der 27-Jährige, der das Sommerloch mit seinem Wechseltheater gefüllt hatte, die Selecao gar vor der dritten Niederlage unter Nationaltrainer Tite.

Vor allem die kolumbianischen Fans unter den 65.232 Zuschauern im US-amerikanischen Miami/Florida pfiffen Neymar, der bis zum Schluss der Transferperiode vor wenigen Tagen einen Weggang von Paris St. Germain erzwingen wollte, bei jedem Ballkontakt aus. Der seit Wochen in Schweigen versunkene Stürmer antwortete im ersten Auftritt seit seiner Sprunggelenksverletzung am 5. Juni mit einer Eckball-Vorlage zum Führungstor von Casemiro (19.) und seinem ersten Selecao-Treffer seit rund zehn Monaten.

Viel Lob
„Je mehr das Spiel seinem Ende zuging, umso mehr hat er produziert. Das war schon überraschend“, lobte Tite seinen über 90 Minuten agierenden Schützling, der immer wieder von den Gegenspielern provoziert wurde.

Auf seine üblichen Mätzchen konnte Neymar nicht verzichten, nach Schlusspfiff legte er sich noch mit dem ein oder anderen Kolumbianer an, Schubsereien und böse Worte inklusive. Luis Muriel (25./Foulelfmeter, 34.) hatte die Partie für Kolumbien zwischenzeitlich gedreht.

Die Selecao trifft nun in der Nacht zum Mittwoch in der Neuauflage des siegreichen Copa-America-Finals in Los Angeles auf Peru.

Autor: sid

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