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Rumänien und Frankreich taten sich nicht weh. © APA/afp / MIGUEL MEDINA

Rumänien und Frankreich zerstören Italiens EM-Traum

Rumänien hat sich durch ein im Vorfeld befürchtetes 0:0 gegen Frankreich den Sieg in Gruppe C gesichert. Das Remis reichte auch den Franzosen zum Weiterkommen, als Leidtragender ist Gastgeber Italien nach zwei Tagen des Zitterns ausgeschieden.

Schon vor dem Anpfiff stand fest, dass sowohl Rumänien als auch Frankreich bei einem Unentschieden ins Halbfinale einziehen würden. Zwar konnte in Cesena von einem Ballgeschiebe nicht die Rede sein, am Ende gab es dennoch das erste torlose Spiel der EM. Frankreich bekommt es am Donnerstag im Halbfinale mit Spanien zu tun. Deutschland muss gegen Rumänien ran.

Gastgeber Italien hatte ein Remis schon vor der Partie befürchtet. „Italien droht die Gefahr, wegen einer Absprache zwischen Rumänien und Frankreich auszuscheiden“, hatte die Zeitung Corriere della Sera am Sonntag geschrieben und angefügt: „Das wäre unser schlimmster Albtraum.“

Damit wurden in Italien Erinnerungen an die EM 2004 wach. Beim damaligen „Biscotto“ hatten sich Schweden und Dänemark im letzten Gruppenspiel 2:2 getrennt. Beide Teams erreichten die K.o.-Runde, Italien schied aus.

Autor: sid

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