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Der italienische U21-Nationaltrainer Paolo Nicolato sieht seine Mannschaft mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. © ANSA / Adam Warzawa / STF

Schwere Vorwürfe: Rassismus-Eklat bei U21-Länderspiel in Monza?

Es steht Aussage gegen Aussage: Während Schweden die Spieler der italienischen U21-Nationalmannschaft beschuldigt, einen ihrer Akteure rassistisch beleidigt zu haben, widerspricht Italien vehement. Jetzt hat die UEFA ein Verfahren eingeleitet.

Die Europäische Fußball-Union UEFA untersucht einen offenbar rassistischen Vorfall beim EM-Qualifikationsspiel zwischen den U21-Teams von Italien und Schweden (1:1) am vergangenen Dienstag in Monza. Mögliche Indizien dafür sollen nun von der zuständigen Ethik- und Disziplinarkommission ermittelt werden, teilte die UEFA am Donnerstagabend mit.


Ein Fußballer des schwedischen U21-Nationalteams war nach eigener Aussage bei dem Spiel gegen Italien rassistisch beleidigt worden. Der schwedische Fußballverband hatte den Vorfall auf seiner Website öffentlich gemacht. Bei dem betroffenen Spieler handelt es sich um Anthony Elanga, der in England bei Rekordmeister Manchester United unter Vertrag steht.

Der italienische Verband FIGC hatte den Darstellungen in einer Presseaussendung am Mittwoch „auf entschiedene Weise“ widersprochen. Kein Spieler der Azzurri habe sich rassistisch gegenüber einem Gegenspieler verhalten. Auch sei kein Vorfall von den Unparteiischen notiert worden.

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