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Süle sieht in seiner neuen Rolle noch Entwicklungsbedarf © FIRO/SID

Süle: „Zum Abwehrchef fehlt mir noch was“

Niklas Süle muss aus seiner Sicht erst noch in die Rolle als neuer Defensivboss der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hineinwachsen.

"Ich kann mich mit Sicherheit in vielen Dingen weiterentwickeln - und das muss ich auch", sagte Süle vor dem EM-Qualifikationsspiel am Freitag (20.45 Uhr/RTL) in Hamburg gegen Erzrivale Niederlande, in dem er die junge Abwehr führen soll.

Konkret meinte der Bayern-Profi: "In der Kommunikation neben dem Platz bin ich sehr stark, auf dem Platz fehlt mir das noch ein bisschen, um ein richtiger Abwehrchef zu werden." Grundsätzlich sehe er sich dabei als Stammkraft in der Pflicht, "der Mannschaft Stabilität zu geben".

Süle gilt spätestens seit der Ausbootung der Rio-Weltmeister Mats Hummels und Jerome Boateng durch Bundestrainer Joachim Löw im März als neuer Anführer der verjüngten DFB-Auswahl. In den vergangenen sieben Länderspielen stand er stets über die volle Distanz auf dem Platz, auch beim 3:2 gegen die Niederlande im Hinspiel in Amsterdam.

Während Löw im Abwehrverbund mal auf eine Dreier-, mal auf eine Viererkette setzt, hat Süle (24) einen klaren Favoriten: "Ich bin großer Fan der Dreierkette, weil wir damit sehr variabel im Aufbau sind und in der Defensive immer einen Mann mehr zum Verschieben haben. Damit kann man sehr kompakt sein."

In Amsterdam agierte Süle mit Rio-Weltmeister Matthias Ginter und dem nach seiner Verletzung aktuell noch nicht wieder berücksichtigten Antonio Rüdiger im Dreierverbund. Weil auch Thilo Kehrer angeschlagen fehlt, dürfte Löw am Freitag auf Jonathan Tah setzen. "Jonah hat es die letzten Spiele sehr, sehr gut gemacht und sich entwickelt", lobte Süle - ganz wie ein Chef.

Autor: sid

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