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Macau boykottiert das WM-Qualifikationsspiel © SID / FRANCK FIFE

Wegen Oster-Terror: Macau boykottiert WM-Qualifikation in Sri Lanka

Wegen der vermeintlichen Terrorgefahr in Sri Lanka nach den Oster-Anschlägen tritt Macaus Fußball-Nationalmannschaft nicht zum geplanten WM-Qualifikationsspiel auf der Insel an. Das teilte der Verband der chinesischen Sonderverwaltungszone mit.

Zuvor waren Macaus Anträge auf eine Verlegung des für Dienstag angesetzten Erstrunden-Rückspiels in der kontinentalen Ausscheidung für die WM-Endrunde 2022 in Katar an einen neutralen Ort vom Weltverband FIFA und von Asiens Dachorganisation AFC abgelehnt worden.

„Aufgrund der jüngsten Terroranschläge in Sri Lanka und zur Sicherheit aller Mitglieder unseres Teams senden wir keine Mannschaft nach Sri Lanka“, schrieb Macaus Verband und begründete die Entscheidung mit seiner Verantwortung.

„Sicherheitsvorschriften erfüllt“

Sri Lankas Verband reagierte mit einem Verweis auf erfüllte Sicherheitsvorschriften der FIFA und der AFC. Außerdem betonte die Gastgeber, dass auch China seine nach Ostern verschärften Warnungen vor Reisen nach Sri Lanka inzwischen wieder gelockert habe.

Sri Lanka war Ostern Schauplatz mehrerer Terroranschläge. Bei Attacken auf Hotelanlagen und christliche Kirchen waren mehr als 250 Menschen getötet worden.

Autor: sid

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