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Ahrntal-Trainer Jürgen Großgasteiger (Foto: SN/öss) Roland Harrasser, Kapitän von St. Georgen (SN/öss) Tramins Goalie Julian Torggler (SN/öss) Spielt heuer bei Salurn: Manuele Giacomuzzi

Oberliga: Das Pusterer Derby stellt alles in den Schatten

Die höchste Spielklasse auf regionaler Ebene wird am Sonntag, 9. November mit dem 12. Spieltag fortgesetzt. Dabei kommt es zu drei direkten Duellen von Südtiroler Klubs, aus denen das Derby Ahrntal gegen St. Georgen hervorsticht.

„Die Vorfreude ist riesig“, sagen Ahrntal-Trainer Jürgen Großgasteiger und St. Georgens Kapitän Roland Harrasser. Damit beschreiben die beiden treffend, was wohl die meisten Spieler, Funktionäre und Fans beider Pusterer Traditionsklubs seit Tagen fühlen. Kein Wunder: Die sportliche (gesunde) Rivalität zwischen den beiden Vereinen ist groß. Nichts schmeckt süßer, als ein Erfolg im direkten Duell mit dem anderen Klub.

Und es verspricht ein echtes Spitzenspiel zu werden, wenngleich Spitzenreiter St. Georgen in der Tabelle schon zehn Längen Vorsprung auf Ahrntal hat. Aber: Ahrntal ist zu Hause eine Macht. In fünf Partien vor eigenem Publikum haben die Spieler aus dem „Toule“ noch nie den Platz als Verlierer verlassen.

„Diese Serie möchten wir natürlich verteidigen, wenngleich sie zweitrangig ist. Es wird schwierig, St. Georgen ist sicherlich der Favorit“, erklärt Großgasteiger, der auf den gesperrten Manuel Pipperger verzichten muss. „Aichner und Pittschieler sind angeschlagen, ich hoffe, dass wir zumindest Pittschieler für Sonntag fit bekommen. Außerdem sind auch Maurer, Voppichler, Zimmerhofer und Kirchler verletzt. Wir werden aber trotz der vielen Ausfälle alles geben und topmotiviert in das Match gehen. Der Gegner allein ist ein riesiger Motivationsschub für meine Jungs“, so Ahrntals Trainer weiter.

St. Georgen kommt mit dem Selbstvertrauen aus zehn Partien in Folge ohne Niederlage ins Ahrntal. Nach acht Siegen in Serie geriet der Motor der „Jergina“ zuletzt ein wenig ins Stottern mit den beiden Unentschieden gegen Levico und Bozner FC. „Wir haben uns gut auf das Derby vorbereitet. Leider müssen wir auf den gesperrten Martin Ritsch verzichten. Wir sind in der Fremde noch ohne Niederlage und wollen diese Serie verteidigen. Wir sind topmotiviert – aber das ist vor diesem Derby jeder“, sagt Harrasser.


Tramin empfängt Salurn

Neben dem „Nordgipfel“ kommt es im Rahmen der 12. Runde auch zum Duell der beiden südlichsten Südtiroler Klubs: Tramin hat Salurn zu Gast. Auf dem Papier eine einfache Aufgabe für die Pomella-Truppe, die zu Hause in fünf Partien noch nie verloren hat. Denn der Vorletzte Salurn hat heuer in der Fremde noch gar keinen einzigen Zähler eingeheimst und den Platz immer als Verlierer verlassen. Dennoch werden Greif & Co. nicht den Fehler machen und die Pellegrini-Schützlinge unterschätzen.

Das dritte Südtiroler Derby steigt in Brixen, und zwar schon am Samstag, 8. November ab 17 Uhr. Coach Wachtler empfängt mit seinem Team Eppan. Die beiden Mannschaften, die bisher jeweils 14 Punkte sammeln konnten, sind in der Tabelle Nachbarn: Brixen liegt auf Rang zehn, Eppan unmittelbar dahinter auf Rang elf. Ein „Dreier“ würde dem Sieger gehörig Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Heimspiele gibt es am Sonntag außerdem für den Bozner FC (gegen Comano) und St. Martin (gegen Schlusslicht Fersina), während Virtus Don Bosco (in Lavis) und St. Pauls (in Ala bei Alense) im Einsatz sein werden. Alle Partien werden um 14.30 Uhr angepfiffen.



Oberliga, 12. Spieltag (Sonntag, 9. November 2014 – 14.30 Uhr)

Ahrntal – St. Georgen
Tramin – Salurn
Brixen – Eppan (Samstag, 8. November 2014 - 17 Uhr)
Bozner FC – Comano
Alense – St. Pauls
Lavis – Virtus Don Bosco
St. Martin – Fersina
Levico – Calciochiese


Die Tabelle:

1. St. Georgen 26 Punkte
2. Levico 26
3. Alense 19
4. Virtus Don Bosco 18
5. Lavis 17
6. Bozner FC 17
7. Ahrntal 16
8. Tramin 16
9. Comano 14
10. Brixen 14
11. Eppan 14
12. St. Martin 14
13. Calciochiese 13
14. St. Pauls 10
15. Salurn 6
16. Fersina 1

Autor: sportnews