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Levicos Königstransfer Fabio Bertoldi (links) mit Sportdirektor Claudio Ferrarese

Oberliga oder Serie D: Wohin führt Levico Termes Weg?

Levico Terme musste Ende Mai nach dem verlorenen Entscheidungsspiel gegen Scanzorosciate den Abstieg aus der Serie D hinnehmen und den Gang in die Oberliga antreten. Ob der Klub aus dem Kurort die Saison 2017/18 aber auch effektiv in der höchsten regionalen Amateurspielklasse bestreiten wird, ist noch nicht klar. Eine Rückkehr in die Serie D ist noch möglich.

Die Formalitäten sind schon seit längerer Zeit geklärt. Am Donnerstag, 6. Juli deponierten Vereinspräsident Sandro Beretta und Generaldirektor Marco Melone in Rom das Ansuchen für einen Wiederaufstieg („domanda di ripescaggio“) in die Serie D. Gleichzeitig hat auch das lange Warten begonnen. „Ich glaube, Ende Juli werden wir wissen, wo wir spielen“, erklärt Melone im Gespräch mit SportNews .

Insgesamt 19 Mannschaften haben sich um freie Plätze in der Serie D beworben. Wie viele Teams schlussendlich aufsteigen, ist noch unklar. „Im Vorjahr sind elf Teams über Verbandswege zurück in die Serie D geholt worden“, weiß Melone. „Bis jetzt sind in der vierthöchsten Liga sechs Plätze fix frei, ich denke, dass noch einige dazukommen werden – deshalb räume ich uns gute Chancen ein.“

Optimistisch ist Melone vor allem aufgrund einer Tatsache: „Meiner Einschätzung nach liegen wir in der ‚speziellen‘ Rangliste, die für die Vergabe der freien Plätze hergezogen wird, an zehnter Stelle. Das würde glaube ich reichen, da ich mit zehn, elf Teams rechne, die in die Serie D geholt werden.“ Offiziell veröffentlicht wird jene Liste, in der vor allem die sportlichen Verdienste („meriti sportivi“) wichtig sind, in diesen Tagen, die Zahl der freien Plätze wird dagegen erst Ende Juli publik gemacht.


Manfioletti, Bertoldi & Co.: Ein Team für die Serie D

Levico, so wird auch aus den Transferaktivitäten ersichtlich, plant also mit einer Serie-D-Teilnahme. Neben der Verpflichtung des wohl besten Stürmers der Region, Fabio Bertoldi, scheinen auf dem Shoppingzettel der Trentiner durchwegs namhafte Akteure auf. Erst vor kurzem wurde Keeper Gabriele Carletti von Hellas Veronas Primavera-Mannschaft verpflichtet, außerdem spielt mit Manuel Brusco künftig eines der größten Talente der Region in den Reihen der Gelb-Blauen. Die Neuzugänge Andrea Pregnolato und Davide Xamin liefen in den letzten Jahren konstant in der Serie D auf, während der Ex-Trientner Lorenzo Acka ebenfalls Erfahrung in der vierthöchsten Liga aufweisen kann. Trainer ist übrigens kein Geringerer als Stefano Manfioletti, der mit dem AC Trient heuer die Oberliga gewonnen hat.

Steigt Levico in die Serie D auf, dann würde Benacense als Sieger des Entscheidungsspiels der Tabellen-Zweiten (6:2-Erfolggegen Partschins Anfang Juni) in die Oberliga nachrücken. Bleiben die Gelb-Blauen dagegen in der höchsten regionalen Amateurspielklasse, dann wäre die Favoritenrolle für die Oberliga-Saison 2017/18 wohl schon frühzeitig vergeben.


SN/td



Autor: sportnews

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