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Der SSV Ahrntal der Saison 2017/18 Patrick Psenner zählt zu den großen Stützen im Team (Foto Dieter Runggaldier) Neo-Trainer Martin Wachtler (Foto Perathoner)

OBERLIGA-SERIE | Ahrntal: Rettungsschwimmer im Dauereinsatz

Es scheint, als sei der SSV Ahrntal gegen den Landesliga-Abstieg immun. Schon seit knapp einem Jahrzehnt wird der Pusterer Klub vor jeder Saison totgeschrieben – doch jedes Mal belehren die „Teldra“ ihre Kritiker eines Besseren.

Als wäre man gar nichts anderes gewohnt, spulte man im Ahrntal auch in der letzten Spielzeit dasselbe Programm ab wie in den Jahren zuvor: Als Abstiegskandidat in das Fußballjahr gestartet, wuselten sich die „Teldra“ im hinteren Mittelfeld der Tabelle durch die Meisterschaft, ehe sie auf der Zielgeraden der Saison den Klassenerhalt niet- und nagelfest machten. Und heuer? Richtig: Auch heuer darf man von der Pusterer Elf einen ähnlichen Saisonverlauf erwarten.

Was den Kader betrifft, tat sich im Ahrntal im Sommer einiges. Eine Handvoll Spieler, darunter Leistungsträger wie Fabian Lahner oder Martin Gasteiger, verließen den Verein.Dafür wurde die Mannschaft mit Akteuren, die die Liga bestens kennen (Davide Lorenzi), Rückkehrern (Manuel Pipperger), aber auch verheißungsvollen Talenten (Mark Milesi) ergänzt. Auf der Trainerbank ist ebenfalls ein neues Gesicht zu sehen: Fortan gibt Martin Wachtler an der Ahrntaler Seitenlinie die Kommandos vor.


Zu- und Abgänge

Zugänge: Alex Tauber (Abwehr/Natz), Davide Lorenzi (Angriff/SSV Brixen), Jonas Engl (Mittelfeld/Terenten), Viktor Zimmerhofer (Angriff/Steinhaus), Manuel Pipperger (Angriff/St. Georgen), Manuel Gasser (Abwehr/Mühlwald), Matteo Lorenzi (Angriff/SSVBrixen), Mark Milesi (Mittelfeld/Wattens II), Florian Gartner (eigene Jugend)

Abgänge: Dominik Kirchler (Abwehr/Taufers), Fabian Lahner (Mittelfeld/SPG Gsies), Patrick Bacher (Angriff/Stegen), Martin Gasteiger (Mittelfeld/Kiens), Martin Falkensteiner (Abwehr/Kiens), Denis Kerrniqi (Angriff/Natz), Philipp Aichner (Angriff/Karriereende)


Der Trainer

Martin Wachtler. Für den 41-Jährigen ist der SSV Ahrntal die zweite große Trainerstation seiner Laufbahn. Nach zwei Spielzeiten beim SSV Brixen, die er auf dem 7. und 13. Platz beendete, steht Wachtler beim Pusterer Klub vor einer echten Reifeprüfung.


Der Spieler

Patrick Psenner.
Er ist die große Konstante im Kader des SSV Ahrntal. Der erfahrene Schlussmann ist nicht nur ein sicherer Rückhalt, sondern auch ein Ruhepol, der selbst in heikelsten Situationen den Durchblick behält. Psenner weiß, worauf es im Tabellenkeller ankommt und wird auch heuer eine entscheidende Rolle spielen, wenn die „Teldra“ dem Abstiegsgespenst tief in die Augen schauen.


Das Ziel

Ein Verein, ein Ziel: Der Klassenerhalt. Im Ahrntal ist man sich bewusst, dass der Kampf gegen den Strich auch heuer der zentrale Auftrag ist, den es zu erledigen gilt.


Wenn diese Mannschaft ein Promi wäre, dann...

Baywatch-Star David Hasselhoff. (Schau)spielerisch zwar nicht die Crème de la Crème, ist er sich seiner körperlichen Stärken aber durchaus bewusst, setzt diese situationsgerecht ein, behält auch in den heiklen Phasen eine stoische Ruhe bei und sieht dabei immer cool aus. Außerdem noch wichtig: Rettet, was es zu retten gibt. Klingt irgendwie nach Ahrntal…



Morgen, Samstag, geht es mit unserer Serie weiter. Dann wird der BOZNER FC unter die Lupe genommen.




Autor: sportnews

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