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Der FC Obermais der Saison 2017/18 Martin Klotzner, Coach des FCO (Foto Runggaldier) Abwehrchef Andreas Klotzner (Foto Runggaldier) Rückkehrer im Tor: Patrick Wieser (Foto Runggaldier)

OBERLIGA-SERIE | Obermais: In der Rolle des Shootingstars

Überraschungsmannschaft, Tabellendritter, Trient-Besieger: Der FC Obermais blickt auf eine sensationelle Spielzeit zurück. Nun wartet auf den Klub aus dem Meraner Stadtviertel die zweite Saison in der höchsten regionalen Spielklasse.

Obermais kam im letzten Jahr als Aufsteiger in die Oberliga und mischte die Meisterschaft von Beginn an auf. Einer starken Hinrunde (Platz vier) ließen die Klotzner-Schützlinge eine noch bessere Rückrunde (Platz zwei, nur drei Punkte hinter Meister Trient) folgen und belegten am Ende mit einem neuen Punkterekord den dritten Rang. Ausgestattet mit einem breiten Kader, dessen Prunkstück die unberechenbare Offensive um Rumänen-Bomber Bogdan Ungureanu war, machte der FCO jedem Gegner das Leben schwer und war außerdem das einzige Südtiroler Team, das gegen Ligakrösus Trient den Platz als Sieger verlassen konnte.

Das oft zitierte „schwere zweite Jahr“ nimmt Obermais mit einer fast unveränderten Mannschaft in Angriff. Die Vereinsführung bestätigte einen Großteil des Kaders und verstärkte die Defensive mit Bernardo Ceravolo. Auch im Tor gibt es eine Veränderung: Rückkehrer Patrick Wieser wird an der Stelle des abgewanderten Renè Pomarè zwischen den Pfosten stehen.


Zu- und Abgänge

Zugänge: Patrick Wieser (Tor/reaktiviert), Bernardo Ceravolo (Abwehr/Bozner FC), Francesco Viola (Tor/Lana), Stefan Kuen (Tor/eigene Jugend), Jonathan Flarer (Mittelfeld/eigene Jugend), Jonas Raffl (Mittelfeld/eigene Jugend), Andrik Stricker (Angriff/eigene Jugend), Tobias Gruber (Angriff/eigene Jugend), Manuel Schöpf (Mittelfeld/Portsmouth Jugend)

Abgänge: Renè Pomarè (Tor/St. Martin), Alex Pircher (Tor/Terlan), Daniel Holzknecht (Tor/Plaus), Christian Kröss (Abwehr/Nals), Hannes Kaufmann (Abwehr/Algund), Daniele Zingale (Angriff/Gargazon), Aaron Malleier (Angriff/Pause)


Der Trainer

Martin Klotzner. Motivator, Tüftler, akribischer Arbeiter: Kaum ein Trainer könnte zur Obermaiser Mannschaft besser passen als Klotzner. Führte den Meraner Klub von der 1. Amateurliga in die Oberliga und machte ihn zu das, was er jetzt ist – sprich zu einer Top-Adresse in der höchsten Spielklasse des Landes.


Die Spieler

Bernardo Ceravolo und Andreas Klotzner. Ein Traum für Obermais, ein Albtraum für alle Angreifer der restlichen Vereine: Mit dem ehemaligen Kapitän des Bozner FC gesellt sich ein Ex-Profi an die Seite Klotzners, der der ohnehin soliden Hintermannschaft des FCO einen weiteren Qualitätssprung verleiht. Ein Abwehrduo, das dieselbe Klasse wie Ceravolo und Klotzner besitzt, sucht man in der Oberliga wohl vergeblich.


Das Ziel

In Obermais geht man bescheiden in die neue Saison. „In erster Linie haben wir – ebenso wie alle anderen Teams auch – den Klassenerhalt im Visier. Alles was nachher kommt, nehmen wir gerne mit“, heißt es beim Meraner Stadtklub.


Wenn Obermais ein Promi wäre, dann…

Justin Bieber . Zumindest, wenn man den Werdegang der beidenvergleicht, sprich: Von Null auf 100 – und das innerhalb kürzester Zeit. Nach dem Landesliga-Titel vom Vorjahr legte Obermais einen Senkrechtstart wie eine Ariane-5-Rakete hin und wurde schon bald zum Shootingstar, dessen Höhenflug wohl auch in diesem Jahr anhaltenwird.



Am Mittwoch geht es mit der Mannschaftsvorstellung von St. Georgen weiter.

Mannschaften, die bereits präsentiert wurden:
Ahrntal
Bozner FC
Brixen
Naturns



Autor: sportnews

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