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Neuzugänge Oberkofler, Demetz, Töchterle, Zulic und Königstransfer Bacher (v.l.) Kapitän Roland Harrasser Patrizio Morini ist schon seit etlichen Jahren der Coach der "Jergina" Wirbelwind im Angriff: Thomas Piffrader (Fotos Griessmair/3)

OBERLIGA-SERIE | St. Georgen: Oscarverleihung mit Happy End?

Nach einer durchwachsenen Saison 2016/17 blasen die „Jergina“ wieder zum Angriff und gehören prompt zum engsten Favoritenkreis der anstehenden Oberliga-Spielzeit.

Als Mitfavorit für den Titel gestartet, an vierter Stelle gelandet: Die abgelaufene Spielzeit war für St. Georgen nicht vollends befriedigend. Gründe dafür gab es viele: Da wäre das chronische Verletzungspech, da wäre die nicht sehr durchschlagskräftige Offensive (46 Treffer – schwächster Wert der Top-5) und da wären auch die Nachwirkungen der vorangegangenen Saison (viele Spieler absolvierten im Sommer 2016 beispielsweise sowohl Play-Offs als auch die Europeada).

Die Vereinsführung hat darauf reagiert – und neben den verheißungsvollen Talenten wie Alex Demetz oder Benjamin Zulic mit Matthias Bacher einen der besten Stürmer der Region ins Pustertal gelotst.


Zu- und Abgänge

Zugänge: Damian Töchterle (Tor/Stegen), Alex Demetz (Abwehr/FC Südtirol Jugend), Benjamin Zulic (Abwehr/Vahrn), Stefan Oberkofler (Abwehr/eigene Jugend), Elias Mairhofer (Mittelfeld/eigene Jugend), Matthias Bacher (Angriff/Naturns)

Abgänge: Patrick Pietersteiner (Tor/Bruneck), Hannes Winkler (Abwehr/Studiengründe), Benjamin Harrasser (Mittelfeld/Reischach), Lukas Hochwieser (Angriff/Mareo), Manuel Pipperger (Angriff/Ahrntal)


Der Trainer

Patrizio Morini . Er ist mittlerweile schon so etwas wie ein Trainer-Urgestein der „Jergina“. Kennt Verein, Mannschaft und Liga besser als seine eigene Westentasche und weiß so ganz nebenbei auch, wie man eine Oberliga-Meisterschaft gewinnt (wie es 2010/11 der Fall war).


Der Spieler

Matthias Bacher. Traf in den vergangenen drei Jahren bei Naturns insgesamt 74 (!) Mal ins Schwarze und scheut nun auch den 122 Kilometer langen Weg vom Untervinschgau ins Pustertal nicht, um für St. Georgen auf Torjagd zu gehen. Bleibt er verletzungsfrei, wird er wohl auch heuer wieder über 20 Hütten machen und das Knipser-Problem der „Jergina“ lösen. Womit St. Georgen endgültig ein Team für ganz oben wäre.


Das Ziel

Von Vereinsseite aus ist die Verbesserung des vierten Platzes vom Vorjahr das große Ziel. Anders ausgedrückt: Die „Jergina“ wollen im Kampf um den Titel ein gewichtiges Wort mitreden.


Wenn die Mannschaft ein Promi wäre, dann…

Leonardo DiCaprio – zumindest wenn man die letzten Jahre in Betracht zieht. Genauso wie der millionenschwere Schauspieler bei der Oscar-Nacht schnupperten auch die Pusterer Jahr für Jahr am großen Coup, sprich dem Oberliga-Titel. Doch auch trotz herausragender Leistungen (u.a. Saisonen 2014/15 und 2015/16, als man mit 67 sowie 62 Punkten ‚nur‘ Zweiter wurde) blieb die Belohnung bisweilen aus. Affine Filmkenner wissen aber: Vor kurzem hat sich DiCaprio doch den Oscar geschnappt. Ein gutes Omen für die „Jergina“?


Am Donnerstag geht es mit der Mannschaftsvorstellung von St. Martin weiter.

Teams, die bereits präsentiert wurden:
Ahrntal
Bozner FCBrixen
Naturns
Obermais





Autor: sportnews

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