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Neo-Austria-Trainer Christian Ilzer steht in Wien bereits unter Druck. © APA / GEORG HOCHMUTH

Austria schon unter Druck: „Brauchen schleunigst eine Änderung“

Während der LASK mit dem 3:0 bei der Wiener Austria am Samstag quasi nahtlos an die vergangene Erfolgssaison angeknüpft hat, stolpern die Veilchen ins neue Spieljahr der Bundesliga. Zwei Niederlagen in zwei Spielen, 1:6 Tore – der Anfangseuphorie ist Ernüchterung gewichen.

„Fakt ist, dass wir schleunigst eine Änderung brauchen“, sagte Neo-Coach Christian Ilzer. Im ersten Heimspiel unter dem ehemaligen WAC-Trainer war die Austria zwar nicht klar unterlegen, vermochte aber zu selten gefährlich zu werden und ging dem LASK zudem in die „Standard-Falle“: Die ersten beiden Gegentreffer fielen nach Eckbällen.

Fans quittieren Auftritt mit Pfeifkonzert
Das Pfeifkonzert beim Abgang war kein schönes für die Hausherren. „Das fühlt sich beschissen an, und wir haben unseren Teil dazu beigetragen“, erklärte Kapitän Alexander Grünwald. Vor den Spielen gegen Apollon Limassol (Donnerstag in Wien) und in St. Pölten (Sonntag) ist für den 30-Jährigen klar: „Wir brauchen jetzt einfach Ergebnisse.“

Die Anhänger der Wiener Austria waren nach der zweiten Pleite zum Auftakt in Folge „not amused“. © APA / GEORG HOCHMUTH

Ob das wiederum so einfach gelingt, bleibt abzuwarten. „Es gibt viele, viele Dinge, über die ich mir und die Mannschaft sich intensiv Gedanken macht“, meinte Ilzer. Eines davon sei durchaus grundlegend zu verstehen. „Wir müssen uns überlegen, ob die Ausrichtung die richtige ist. Wie wir die Qualitäten und wo wir sie auf den Platz bringen.“ Das Resümee seiner erst kurzen Amtszeit nimmt sich vorerst bescheiden aus, nur ein Sieg im Cup steht auf der Liste.
Champions-League-Quali: LASK muss nach Basel
Wird der Europa-League-Auftritt für die Austria am Donnerstag also auch zur mentalen Kraftprobe mit sich selbst, verpasste sich der LASK für das mittwöchige Champions-League-Qualifikation-Spiel beim FC Basel eine Mutinjektion. „ Die Mannschaft hat absolut umgesetzt, was wir machen wollten. Eine reife Leistung“, lobte Trainer Valerien Ismael.

Für Ismael selbst läuft es zum Auftakt seiner jüngsten Trainerstation rund. Dritter Sieg im dritten Pflichtspiel, in der Liga noch ohne Gegentreffer – und am nächsten Sonntag wartet die Auswärtspartie beim punktelosen Schlusslicht Admira.
Die Tabelle
SPGUVTVP
1. RB Salzburg22006:16
2. Linzer ASK22005:06
3. Sturm Graz22004:06
4. TSV Hartberg21015:33
5. Wolfsberger AC21013:13
6. WSG Tirol21015:43
7. SCR Altach21013:43
8. SV Mattersburg21013:53
9. Rapid Wien20112:41
10. St. Pölten20112:51
11. Austria Wien20021:60
12. Admira Wacker20021:70

Autor: cst/apa

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