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Brutale Szene im österreichischen Amateurfußball. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Brutale Szene: Österreichischer Fußballer bis 2023 gesperrt

Im österreichischen Amateurfußball sorgt ein Vorfall für großes Aufsehen: Ein Spieler wurde bis Herbst 2023 aus dem Verkehr gezogen.

Was war passiert? Im Spiel zwischen dem 1b-Team von Viktoria Bregenz gegen SPG Göfis/Satteins (Vorarlberg, 9. Liga) brannten einem russischen Spieler der Bregenzer die Sicherungen durch. Kurz vor Spielende deutete er – so schreibt die Kronenzeitung – einen Kopfstoß an. Weil er schon vorher gelb gesehen hatte, schloss ihn der Schiedsrichter aus. Die Begründung: Schon alleine der Versuch sei strafbar. Das passte dem Amateurfußballer gar nicht. „Ich zeige euch, was strafbar ist“, soll er daraufhin gesagt und einem Gegenspieler per Kopfstoß das Nasenbein gebrochen haben.


Der verletzte Spieler musste operiert werden, der Übeltäter wurde dagegen für lange Zeit aus dem Verkehr gezogen. Wie das Sportgericht des Vorarlberger Fußballverbandes bekanntgab, bekam der Fußballer eine Sperre von 48 Spielen aufgebrummt. Er darf also erst im Herbst 2023 wieder spielen. Das ist die höchstmögliche Strafe, die ein Spieler bekommen kann. Von seinem Verein wurde der Russe übrigens schon ausgeschlossen, und ihm droht noch mehr Ärger: Auch die Polizei hat den Vorfall bei Gericht angezeigt.

Schlagwörter: Fussball ÖFB Tätlichkeit

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