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Bilder aus vergangen Zeiten: Fans auf der Tribüne. Ansonsten hat sich beim FC Wacker nicht viel geändert – die Unruhe herrscht in Innsbruck weiterhin. © APA / EXPA/STEFAN ADELSBERGER

Chaos bei Wacker Innsbruck: Geldnöte und Machtkämpfe

Sportlich läuft es bei Wacker Innsbruck nicht schlecht. Doch ausgerechnet vor dem Spitzenspiel gegen den SV Lafnitz gibt es Unruhe in der Nordtiroler Hauptstadt. Zahlreiche Gerüchte ranken sich um Geldprobleme und interne Machtkämpfe.

Wacker Innsbruck hat noch die Chance auf den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Doch vor dem wichtigen Spiel am Mittwochabend (18.10 Uhr) beim punktegleichen Tabellendritten Lafnitz machten Medienberichte über verspätete Zahlungen und eines internen Machtkampfs die Runde. „Ja, es stimmt, dass Zahlungen verspätet eingetroffen sind und Gehälter und Aufwandsentschädigungen später ausbezahlt wurden“, bestätigte der Vorstand des FC Wacker.

„Es ist falsch, dass sich das Projekt zu zerschlagen scheint.“
Wacker-Investor Matthias Siems

Sogar der berüchtigte Hamburger Investor Matthias Siems meldete sich in einer Aussendung zu Wort und beklagte „die Inhalte der Artikel, da weder ich noch die Offiziellen von Wacker Innsbruck dazu befragt wurden“. Es sei „aber falsch, dass sich das von mir als Langzeitvorhaben bezeichnete Fußballprojekt zu zerschlagen scheint. Und es ist absurd, mein Engagement beim FC Wacker mit meinen Projekten in einen direkten Kontext zu setzen oder daraus sogar ein Exit-Szenario zu kreieren“, kritisierte Siems.
Neue Geschäftsführer: Droht ein Machtkampf?
Weiters gab der FC Wacker Innsbruck auf seiner Website bekannt, dass die deutschen Ex-Profis Dennis Aogo und Jens Duve sowie dessen Sohn Dennis Duve die neuen Geschäftsführer der FC Wacker Innsbruck GmbH sind.

Alfred Hörtnagl wurde als Geschäftsführer abgesetzt. © APA / EXPA/STEFAN ADELSBERGER

„Die bisherigen Geschäftsführer Alfred Hörtnagl und Thomas Kerle bleiben dem Verein als Vereinsvorstände erhalten“, schrieben die Nordtiroler in einer weiteren Presseaussendung. Eine Entscheidung, die nicht allen schmeckt und nach einer Wachablöse der Ur-Tiroler um Hörtnagl riecht.

Die Tiroler Tageszeitung kommentierte in ihrer Mittwochausgabe unter dem Titel „Der Dampfkessel FC Wacker“ dagegen: „Mit drei unterschiedlichen Stellungnahmen reagierte der FC Wacker auf den TT-Bericht vom Vortag. Nur ein weiteres Indiz dafür, dass sich der schwarz-grüne Vorstand und der Geldgeber nicht mehr grün sind.“

Schlagwörter: Fussball

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