a 1. Bundesliga

Ratlos: Rapid Wien droht die Teilnahme an der Meisterrunde zu verpassen. © APA / HERBERT NEUBAUER

Drei Großklubs zittern um die Meisterrunde

Anders als in den meisten europäischen Ligen wird in Österreich zu Jahreswechsel die Liga geteilt. Der neue Modus soll mehr Spannung bringen. Aktuell scheint der Plan aufzugehen. Gleich drei Großklubs bangen um den Einzug in die Meisterrunde.

Salzburg voraus, dahinter der LASK, St. Pölten und Wolfsberg. Es ist ein seltsames Bild, das die Tabelle der österreichischen Bundesliga zurzeit zeichnet. Die Traditionsklubs aus Wien und Graz sind untergetaucht. Mehr noch: Weil es seit Sommer einen neuen Modus gibt (hier erklärt SportNews wie es abläuft), droht Rapid, Austria und Sturm sogar der Absturz in die sogenannte Qualifikationsgruppe.

Rapid und Sturm mit Trainerwechseln

In dieser geht es um relativ wenig. Weil nur eine Mannschaft absteigt, ist die Gefahr überschaubar. Allerdings ist in der Qualifikationsrunde auch sonst relativ wenig los. Lediglich ein Play-off-Platz für die Europa League wird vergeben. Der Prestigeverlust der bei einer Teilnahme an der Runde der sechs schlechteren Bundesligisten droht, wäre ohnehin immens.

Kein Wunder, dass alle Klubs in die Meisterrunde wollen. Doch von den drei genannten Großklubs werden es maximal zwei schaffen. Denn es ist nicht zu erwarten, dass vom Spitzenquartett in den verbleibenden sieben Spielen jemand dermaßen einstürzt, dass die Qualifikation noch in Gefahr ist. Wahrscheinlicher ist es, dass Hartberg noch vom 6. Platz verdrängt werden kann.

© APA / EXPA/ FLORIAN SCHROETTER

Direkte Konkurrenten: Die Wiener Austria (in violett) und Sturm Graz.

Aktuell hält die Austria die besten Karten in der Hand. Die Wiener stehen auf Rang 5, punktegleich mit Hartberg. Sturm Graz (19 Punkte) und Rapid (bereits 5 Zähler Rückstand auf Platz 6) stehen unter dem ominösen Strich. Beide Vereine haben bereits die erste Reißleine gezogen und den Trainer ausgetauscht. Bei den Hütteldorfern übernahm Didi Kühbauer für Goran Djuricin. In Graz löste ORF-TV-Experte Roman Mählich den Deutschen Heiko Vogel ab. Einzig bei der Austria ist mit Thomas Letsch noch jener Trainer im Amt, der die Saison auch begonnen hat.

Innsbruck empfängt Rapid

Während Kühbauer mit Rapid weiterhin große Probleme hat, feierte Mählich mit den Steirern zum Einstand einen Sieg. Am Wochenende steht die nächste Runde auf dem Programm. Sturm trifft daheim auf Wolfsberg, Rapid muss zu Wacker nach Innsbruck.

Die Nordtiroler haben sich nach einem Katastrophen-Start etwas erholt. Trotzdem geht es für Wacker Innsbruck in der Rückrunde um das Überleben in der 1. Bundesliga. Das gleiche gilt für Altach, Mattersburg und die Admira.

SPGUVTVP
1. RB Salzburg15132038:1341
2. Linzer ASK1585225:1329
3. St. Pölten1575320:1226
4. Wolfsberger AC1574428:2125
5. Austria Wien1563615:1721
6. TSV Hartberg1570823:2621
7. Sturm Graz1547418:1919
8. Rapid Wien1544715:1916
9. Wacker Innsbruck1543815:2315
10. SV Mattersburg1543818:2915
11. SCR Altach1525819:2411
12. Admira Wacker15231013:319

Autor: cst

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