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Tolle Stimmung, tolle Choreografie – aber das sportliche Resultat stimmt die Austria-Fans wenig positiv. © APA / HERBERT P. OCZERET

Katzenjammer bei Austria nach Derbypleite: „Absoluter Fehlstart“

Ein Sieg im Wiener Fußball-Derby unmittelbar vor einer Länderspielpause hat einen besonders süßen Beigeschmack, eine Niederlage einen umso bittereren. Rapid stehen nach dem 3:1 am Sonntag in der Generali-Arena zwei geruhsame Wochen bevor, die Austria hingegen rutschte endgültig in die Krise.

Der Erzrivale Rapid liegt zwar mit zehn Zählern auch nur auf Rang sechs, der Rückstand auf den zweitplatzierten LASK beträgt aber lediglich drei Punkte. Eine Aufholjagd scheint angesichts der kommenden Gegner Admira, WSG Tirol, Hartberg und Mattersburg durchaus möglich.

Rapid jubelt über den Derbysieg in der Generali-Arena. © APA / HERBERT P. OCZERET

Kein Wunder also, dass sich Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer in Feierlaune befand. „Ein wunderschöner Tag für uns“, resümierte der 48-Jährige und sprach von einem verdienten Erfolg, „weil wir den Sieg ein bisschen mehr wollten“.

Die Wiener Austria steckt hingegen in einer tiefen Krise, die Derbypleite schmerzt doppelt. „Es ist ein absoluter Fehlstart, der unglaublich schmerzt“, berichtete Ilzer. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Favoritner nun zwei Wochen lang nicht für die Pleite rehabilitieren können. „Von der Gefühlslage her würden wir am liebsten morgen wieder spielen, doch wir brauchen auch Zeit, um Dinge zu verbessern. Ein erster Schritt ist, hinten Stabilität reinzubringen“, meinte Ilzer.

Ein Blick auf den Spielplan hinterlässt allerdings Zweifel an einer unmittelbar bevorstehenden Austria-Siegesserie. Als nächste Aufgaben warten Ilzers Ex-Klub WAC (auswärts), Altach (daheim), Red Bull Salzburg (auswärts) und Sturm Graz (daheim).

Autor: cst/apa

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