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Patrick Farkas und Salzburg werden auch heuer kaum zu stoppen sein. © APA / GEORG HOCHMUTH

Kaum Neues in Österreich: Salzburg obenauf, Probleme in Wien

In Österreich hat der Liga-Alltag wieder begonnen. Bereits nach dem 1. Spieltag zeigt sich in der Alpenrepublik, dass die Red-Bull-Dominanz nur schwer zu durchbrechen sein wird. Die Wiener Klubs haben Probleme.

Der Schlager zwischen Rapid und Salzburg zum Auftakt der Bundesliga-Saison in Österreich war zwar keine eindeutige Sache, doch am Ende siegten die Mozartstädter trotzdem mit 2:0. Das zeigt, dass die Dominanz des Red-Bull-Imperiums in Österreich auch in dieser Saison kaum zu durchbrechen sein wird. 2013 wurde zum letzten Mal ein anderer Klub Meister.

Wiener Vereine auf der Rollensuche
Damals war es die Wiener Austria, die unter Trainer Peter Stöger den Salzburgern den Titel wegschnappte. Jetzt ist der Meistermacher zurück in der Hauptstadt, allerdings als Sportchef. Der Titel dürfte dennoch ein unerreichbares Ziel sein, Stöger hin oder her. Bereits zum Auftakt gegen Aufsteiger Wattens zeigte sich, dass Neo-Coach Christian Ilzer (er kam aus Wolfsberg und gilt als eines der größten Trainertalente in Österreich) noch viel Arbeit vor sich hat.

Hat noch einies zu tun: Christian Ilzer von der Wiener Austria. © APA / EXPA/STEFAN ADELSBERGER

Ein paar Kilometer weiter nördlich, in Hütteldorf, sieht die Sachlage ähnlich aus. Der glorreiche Sportklub Rapid, mit 32 Titel Rekordmeister in Österreich, scheint auch heuer nicht titelreif zu sein. Die Schmach der verpassten Meisterrunde aus dem Vorjahr dürfte sich zwar nicht wiederholen, doch für den großen Wurf fehlt der Mannschaft von Dietmar Kühbauer die Qualität. Das wurde gegen Salzburg sichtbar, als Thomas Murg & Co. zwar ordentlich spielten, doch am Ende trotzdem klar mit 0:2 verloren. So bleibt den treuen Rapid-Fans die Hoffnung, dass die Wiener Linien mit ihrem Werbeslogan recht behalten. Zurzeit ist an der U-Bahn-Baustelle am Karlsplatz nämlich zu lesen: „Die U4 ist wie Rapid. Glorreiche Vergangenheit, aktuell großer Umbau und eine glänzende Zukunft.“
Starker Auftakt von Wattens
Ein Klub der etwas Euphorie versprüht, ist Sturm Graz. Die Steirer hatten mit dem angeschlagenen SKN St. Pölten keine Mühe (3:0) und haben die Hoffnung, dass es unter dem neuen Trainer Nestor El Maestro wieder bergauf geht. International droht aber bereits das frühe Aus, es könnte der erste herbe Dämpfer sein.

Erfolgreicher Auftakt im Tivoli: Wattens hat stark begonnen. © APA / EXPA/STEFAN ADELSBERGER

Eine schwierige Saison steht St. Pölten und der Admira bevor. Die beiden Niederösterreicher hatten zum Auftakt große Schwierigkeiten, St. Pölten darf aufgrund einer Transfersperre zudem noch immer keine neuen Spieler verpflichten. Im Burgenland ist das Trainer-Debüt von Franz Ponweiser, der sein erstes Profimatch mit 2:1 gegen Hartberg gewinnen konnte, geglückt. Der Linzer ASK bewies, dass auch heuer mit ihm zu rechnen ist – auch wenn Altach keine allzu große Hürde war.

Überraschend war der Auftakt von Wattens, das jetzt WSG Tirol heißt. Der Aufsteiger aus dem Inntal düpierte die Austria im Tivoli-Stadion mit 3:1 und zeigte, dass der Klassenerhalt ein realistisches Ziel ist. Die Saison ist freilich noch lang, aber der Auftakt der Nordtiroler war allemal vielversprechend.
Die Tabelle
SPGUVTVP
1. Sturm Graz11003:03
1. Wolfsberger AC11003:03
3. WSG Tirol11003:13
4. Linzer ASK11002:03
4. RB Salzburg11002:03
6. SV Mattersburg11002:13
7. TSV Hartberg10011:20
8. Austria Wien10011:30
9. Rapid Wien10010:20
9. SCR Altach10010:20
11. Admira Wacker10010:30
11. St. Pölten10010:30

Autor: cst

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