a 1. Bundesliga

Die Rapidler um Kapitän Stefan Schwab können es nicht fassen. © APA / HELMUT FOHRINGER

Rapid in der Krise: „Viele Dinge nicht eingehalten worden“

Die Krise von Rapid nimmt immer gewaltigere Ausmaße an. Beim 0:5 am Donnerstag in der Fußball-Europa-League bei Villarreal legten die Hütteldorfer einen beschämenden bis bemitleidenswerten Auftritt hin, der für die kommenden Wochen nichts Gutes verheißt.

In Dietmar Kühbauer etwa brodelte es ganz offensichtlich. Der Coach hatte nach dem Schlusspfiff Mühe, die Contenance zu wahren. „Ich mache es kurz: Wir haben verdient verloren, aber jedes Wort, das ich jetzt sage, wäre nicht gut. Wenn ich mich in Rage reden würde, wäre das nicht gut“, lautete die erste Stellungnahme des 47-Jährigen nach der dritten Niederlage im vierten Spiel seiner Amtszeit.

Kühbauer verzichtet auf öffentliche Kritik

Kühbauer hatte Anfang Oktober die Nachfolge von Goran Djuricin angetreten, es folgten zumindest halbwegs passable Leistungen bei den Rangers (1:3) und daheim gegen Mattersburg (1:0). Dann aber kamen nach der Länderspielpause die Blamagen gegen Hartberg (0:3) und Villarreal.

Viele offene Baustellen: Rapid-Trainer Kühbauer. © APA / HELMUT FOHRINGER


Diesen Rückfall „habe ich definitiv nicht so erwartet. Ich ziehe meine Schlüsse daraus“, sagte Kühbauer. „Viele Dinge, die wir besprochen haben, sind nicht eingehalten worden“, meinte Kühbauer. Trotzdem verzichtete der Burgenländer auf eine öffentliche Abrechnung. „Es wäre schlimm, jetzt auf die Spieler draufzuhauen, die am Boden sind.“

Sollte der Sinkflug nicht gestoppt werden, droht schon bald noch größeres Ungemach: Am Sonntag geht es für den Tabellenneunten daheim gegen das nur drei Punkte entfernte Schlusslicht Admira, danach warten binnen fünf Tagen die traditionell ungeliebten Auswärtsmatches gegen den Wolfsberger AC (ÖFB-Cup) und Altach (Bundesliga).

Autor: apa

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2019 Sportnews - IT00853870210