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Nicht mehr bei St. Pölten: Ranko Popovic. © EXPA/STEFANIE OBERHAUSER

St. Pölten feuert Trainer Popovic

Mit Ranko Popovic hat ein weiterer Trainer der Fußball-Bundesliga nach Saisonende seinen Job verloren. Wie der SKN St. Pölten am Donnerstag bekannt gab, wurden der gebürtige Serbe nach einer internen Analyse der abgelaufenen Saison beurlaubt. Ein Nachfolger soll bis zum Trainingsauftakt der Niederösterreicher am kommenden Montag gefunden sein.

Unter Popovic, der dem zu Rapid abgewanderten Dietmar Kühbauer im Oktober des Vorjahres gefolgt war, gewann der SKN nur vier der 24 Pflichtspiele und verlor gleich 14. Die Meistergruppe erreichte St. Pölten dank eines Laufs zu Saisonbeginn. Vor dem Startschuss in die finale Phase wurde Popovic Ende März bereits hinterfragt, der Verein hielt schlussendlich aber am 51-Jährigen fest.

Spätestens zum Auftakt der Sommervorbereitung am Montag soll St. Pöltens neuer Coach feststehen. Nächste Woche könnten die Niederösterreicher auch Kunde von der FIFA erhalten. St. Pölten ist zuversichtlich, dass der Weltverband die seit Jänner geltende Transfersperre für den Verein aufhebt. Hintergrund ist ein Rechtsstreit um Ex-Spieler Alhassane Keita, der bei der Ausfechtung einer Klage seines Ex-Klubs Aradippou (Zypern) den Bundesligisten belastet haben soll.

Vor St. Pölten hatte sich in der Sommerpause auch Sturm Graz vom bisherigen Trainer Roman Mählich getrennt, Nestor El Maestro übernahm. Bei der Austria folgte Christian Ilzer Interimscoach Robert Ibertsberger nach. Der WAC nahm als Ilzers Nachfolger daraufhin Gerhard Struber unter Vertrag. Beim LASK folgte Valerien Ismael dem zu Wolfsburg abgewanderten Oliver Glasner nach.

Autor: apa

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