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Die Valencia-Spieler (in weiß) verließen das Spielfeld. © Valencia CF/Twitter

Rassismus-Vorwürfe: Valencia-Spieler verlassen Platz

Nach dem Vorwurf einer rassistischen Äußerung ist die Partie in der spanischen Primera Division zwischen Cadiz und Valencia am Sonntagabend für längere Zeit unterbrochen worden.

Die Spieler Valencias verließen nach einer knappen halben Stunde den Rasen. Zuvor hatte es auf dem Platz eine Auseinandersetzung zwischen Valencias Mouctar Diakhaby und Gegenspieler Juan Cala gegeben. Der Franzose Diakhaby war dem Augenschein nach sehr aufgebracht, er stürmte auf den Cadiz-Profi zu.


Valencia erklärte in den sozialen Medien, dass die Teams entschieden hätten, das Spiel fortzusetzen, aber jede Form von Rassismus verurteilen würden. Man unterstütze Diakhaby: „Der Spieler, der rassistisch beleidigt wurde, hat seine Teamkollegen gebeten, wieder auf das Feld zu gehen.“
Valencias Verteidiger Jose Gaya sagte im TV-Sender Moviestar, das Team habe weitergespielt, weil ihm eine Niederlage angedroht worden sei. „Diakhaby hat uns gesagt, dass er beleidigt wurde“, sagte der 25-Jährige.

„Deshalb haben wir den Platz verlassen, aber sie haben uns gesagt, dass wir zurückkommen müssen, sonst würden sie uns die drei Punkte und vielleicht noch mehr wegnehmen“, berichtete Gaya und ließ dabei offen, wer die Drohung ausgesprochen haben soll.

„Am Boden zerstört“
Diakhaby sei „am Boden zerstört“ gewesen und habe nicht weiterspielen können. Als die Partie nach einer Pause von mehr als 20 Minuten beim Stand von 1:1 offiziell in der 30. Minute fortgesetzt wurde, wurde der Franzose ausgewechselt. Cadiz gewann die Partie durch einen späten Treffer von Marcos Mauro (88.) mit 2:1. Zur Halbzeit war es 1:1 gestanden.

Autor: dpa/am

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