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Simon Laner wechselte leihweise von Verona nach Carpi Zuletzt stand der Meraner bei Novara unter Vertrag, ... ... zuvor stieg er mit Verona in die Serie A auf.

Simon Laner: „In Carpi spüre ich neues Vertrauen“

Die vergangenen Monate waren keine einfachen für Simon Laner. Kreuzbandriss, Vereinssuche, Physiotherapie und die Ungewissheit der sportlichen Zukunft als ständiger Begleiter. Ausgerechnet im besten Fußballeralter durchlebt er die schwierigste Phase seiner Karriere. Nun bietet Zweitligist Carpi dem Vollblutprofi aus Meran allerdings die Chance, sich langsam wieder heranzutasten und sich vielleicht doch noch einmal für höher Aufgaben zu empfehlen.

Es war Anfang April als bei Simon Laner plötzlich gar nichts mehr ging. Ein unglücklicher Trainingszwischenfall warf ihn aus der Bahn. Diagnose Kreuzbandriss. Es war der Beginn einer mehrmonatigen Leidenszeit, die auch jetzt – zu Beginn der neuen Saison – noch kein Ende hat. Dabei war Laner unmittelbar vor seiner Verletzung noch richtig im Aufwind. Nachdem er in der Serie A bei Hellas Verona nur sporadisch zum Einsatz kam, wechselte er im Winter zu Zweitligist Novara. Dort nahm er auf Anhieb eine Schlüsselrolle ein. Doch dann, nach nur wenigen Meisterschaftsspielen, sollte sich das Blatt wenden. „Ich will gar nicht mehr zurück denken“, erklärt der 30-jährige Mittelfeldmann, „Seit der Knie-OP sind viereinhalb Monate vergangen. In dieser Zeit habe ich sehr hart gearbeitet. Vielleicht etwas zu hart, denn mein Übereifer hat mir immer wieder kleine Rückschläge eingebracht. Mittlerweile ist mein Knie aber wieder belastbar.“ Dennoch: An eine Rückkehr aufs grüne Geläuf ist vorerst nicht zu denken. Deshalb beschreibt Laner seinen jüngsten Vereinswechsel auch als „einen reinen Glücksfall“.


Vertrauensvorschuss vom neuen Arbeitgeber

Zwar hat der Südtiroler bei Verona noch einen gültigen Vertrag, doch seine Position wurde durch die Verletzung und die jüngsten Transferaktivitäten des Serie-A-Klubs deutlich geschwächt. Laner muss sich von Neuem beweisen. Die Chance dazu bietet ihm Zweitligist Carpi, der ihn auf Leihbasis engagierte. „Der Deal war keine Selbstverständlichkeit, denn welcher Verein setzt schon auf einen Langzeitverletzten? Der Trainer und der Sportdirektor von Carpi haben mir von Beginn an großes Vertrauen ausgesprochen. Sie sind überzeugt, in mir einen potenziellen Leistungsträger gefunden zu haben. Dafür bin ich meinem neuen Klub unendlich dankbar. Jetzt liegt es an mir, das Vertrauen zurückzahlen“, erklärt Laner. Zunächst allerdings wird er weiter in Verona sein Reha-Programm abspulen. Die ersten Trainingseinheiten mit seinen neuen Mitspielern sind in rund einem Monat geplant.


Die Serie A ist (vorerst) abgehakt

Laner weiß bereits in etwa, was ihm in der Zeit bei Carpi bevorsteht, immerhin hat er in seiner Karriere bereits 143 Serie-B-Spiele absolviert. „Natürlich werde ich versuchen, von Beginn an meine Erfahrung einzubringen.“ Dabei will er allerdings anders zu Werke gehen, als noch in der Anfangszeit bei Novara. Damals hatte er noch am ausgebliebenen Durchbruch in der Serie A zu nagen, wie er selbst verrät: „Ich war vom Gedanken besessen, mich wieder für höhere Aufgaben bei Verona zu empfehlen. Anders als noch vor einem halben Jahr, als mir der Verein einen Wechsel nahegelegt hat, war ich es diesmal, der auf einen Transfer gedrängt hat. Die Serie A interessiert mich im Augenblick gar nicht, ich will einfach nur wieder Fußball spielen und zeigen, dass ich ein guter Mittelfeldspieler bin.“


Im PDF-File ist ein Steckbrief von Simon Laner angeführt!

Autor: sportnews

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