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Für St. Georgen ist das rettende Ufer in weite Ferne gerückt (Foto: Griessmair)

St. Georgen mit eineinhalb Beinen in der Oberliga

Die Niederlage gegen Mezzocorona am vergangenen Sonntag hat St. Georgens wahrscheinlich letzte Hoffnung auf den Klassenerhalt zunichte gemacht. Die „Jergina“ befinden sich im Moment auf dem drittletzten Tabellenplatz und haben lediglich einen Zähler Vorsprung auf den Vorletzten. Platz 15 und ein mögliches Playout liegen hingegen 14 bzw. sechs Zähler entfernt, weshalb die Pusterer in der kommenden Saison wohl mit der Oberliga planen dürfen.

Die Karten von St. Georgen stehen schlecht. Um den Direktabstieg zu vermeiden, reicht wahrscheinlich nicht einmal mehr ein Wunder aus. Vier Runden vor Schluss müsste der Traditionsklub aus dem Pusterer eine komplett andere Straße einschlagen und nebenbei darauf hoffen, dass die Klubs, die vor ihnen in der Tabelle liegen, vom Erfolgsweg abkommen.

Und auch die Abstiegsregelung der Serie D schenkt der Truppe von Coach Patrizio Morini wenig Hoffnung,. Diese sieht nämlich vor, dass von jedem Kreis vier Mannschaften in die Oberliga zurückkehren: Die letzten beiden Mannschaften der Tabelle steigen direkt ab, die restlichen beiden werden in den Playouts ermittelt. Die Entscheidungsspiele werden zwischen den Mannschaften von Platz 15 bis 18 ausgetragen, allerdings nur, wenn der Punkteabstand zwischen den jeweiligen aufeinandertreffenden Teams nicht mehr als acht Zähler beträgt.


Eine mathematische Angelegenheit

Zwölf Punkte könnten Harrasser und Co. in den vier verbleibenden Spielen noch erzielen. Am kommenden Sonntag treffen sie vor heimischem Publikum auf Trient. Bereits dieses Match könnte entscheidend sein: Denn sollten die Südtiroler gegen den Regionalnachbarn verlieren, würden sie auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschen und wären somit dem Direktabstieg geweiht.

Aber auch mit einem Sieg befände sich St. Georgen weiterhin in einer verzweifelten Lage. 14 Punkte trennen die Jungs von Coach Morini im Moment von dem Tabellenfünfzehnten und wenn heute die Meisterschaft zu Ende wäre, würde der Brunecker Vorstadtklub ohne Playout direkt in die Oberliga absteigen.


Nur mehr ein kleines Fünkchen Hoffnung

„Wir werden bis zum Schluss alles versuchen und sollte es klappen, dann werden wir dieses Ereignis mit Sicherheit nie vergessen“, erklärt Coach Morini. Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber einen Rückstand von sechs Punkten in vier Partien auf den Fünfzehntplatzierten aufzuholen scheint nahezu unmöglich.


Im Moment lächelt nur Fersina

Aber nicht nur für St. Georgen stehen die Karten schlecht, sondern auch für zwei der drei restlichen Teams der Region Trentino-Südtirol: Trient hat in der Tabelle einen Zähler weniger als Benny Althuber und Co., während Mezzocorona auf Rang 17 zehn Zähler von Pro Sesto (Platz 16) und somit auch von einem Playout entfernt liegt.


Die noch verbleibenden Spiele der „Jergina“:

Sonntag, 14. April: St. Georgen – Trient
Sonntag, 21. April: Seregno – St. Georgen
Sonntag, 28. April: St. Georgen – Seriate
Sonntag, 05.Mai: Castelgoffredo – St. Georgen


Die Tabelle der Serie D, Kreis B

1. Pergolettese 72 Punkte
2. Pontisola 71
3. Olginatese 65
4. Voghera 61
5. Lecco 53 *
6. Castelgoffredo 53
7. Caronnese 53
8. Montichiari 48
9. Seriate 47
10. Caravaggio 47
11. Mapellobonate 46
12. Alzano 45
13. Seregno 44
14. Fersina 44
15. Darfo 39 *
16. Pro Sesto 38
17. Mezzocorona 28
18. St. Georgen 25
19. Trient 24 **
20. Sant´Angelo 13

* 3 Strafpunkte
** 1 Strafpunkt

Autor: sportnews

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