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Lukas Acherer zählt mit Gitschberg Jochtal zumindest zu den gefährlichen Außenseitern. © R. Perathoner

1. Amateurliga | Viel Neues im Osten des Landes

Nach der Ober- und der Landesliga nimmt sich SportNews in der großen Saisonvorschau jetzt die Amateurligen vor. Den Anfang macht die 1. Amateurliga, wo es zum Start einen Blick in den Osten – sprich in die Gruppe B – gibt.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Pusterer Kreis, in dem freilich auch viele Nicht-Pusterer Teams spielen, gehörig verändert. Meister Natz und Freienfeld (über die Playoffs) sind aufgestiegen. Mit Lüsen und Auswahl Ridnauntal sind zwei interessante Aufsteiger neu dabei. Zudem spielen Ritten und Barbian Villanders, beide zuletzt in der A-Gruppe, heuer im Osten des Landes.

Die Favoriten
Einen Topfavoriten gibt es in der Gruppe B der 1. Amateurliga zwar nicht, trotzdem starten einige Teams – auf dem Papier – mit Vorteilen in die Saison. Vahrn setzt weiterhin auf den erfahrenen Trainer Klaus Schuster, der für die 7. Liga ein Luxus ist. Mit Tormann Damian Töchterle (spielte schon mit St. Georgen in der Serie D) und Lukas Edenhauser (Brixen) kamen zwei Hochkaräter und auch sonst wurde der Kader mit Spielern wie David Cassius (von Absteiger Schabs) intelligent verstärkt.

Vahrn bringt viel Potenzial mit, der Titelkampf ist möglich.

Taufers zählt auch unter dem neuen Trainer Kurt Volgger zu den Mitfavoriten, auch wenn mit den Brüdern Markus (Stegen) und Hannes Kirchler (Uttenheim) oder Daniele De Nadai (er ist jetzt Jugendtrainer) einiges an Substanz verloren gegangen ist. Gezielte Neuverpflichtungen, wie jene von Mark Hosp (Ahrntal) oder Stefan Hilber (Stegen), lassen den Vorjahreszweiten aber auch heuer wieder hoffen. Ebenso wie Gitschberg Jochtal (mit Mirco Schrott und Nino Bisignani).
Die gefährlichen Außenseiter & das Mittelfeld
Von diesen Teams gibt es eine Menge. Und eines ist vorausgenommen: Die eine oder andere Mannschaft hat bei optimalen Saisonverlauf das Zeug, um den Titel mitzuspielen. Barbian Villanders zum Beispiel, das den Großteil des Kaders halten konnte. Körperlich sind die Eisacktaler herausragend, defensiv kompromisslos und im Spiel nach vorne schnörkellos und pfeilschnell. Auch Absteiger Latzfons Verdings ist nicht zu unterschätzen, genauso wie Aufsteiger Ridnauntal oder Plose. Reischach und Rasen Antholz (Gregor Dipoli kam aus Ahrntal zurück) haben ebenfalls genügend Qualitäten, um den Abstiegskampf zu vermeiden. Genauso wie die SPG Gsies, auf die man immer ein Auge werfen muss.
Der Abstiegskampf
Gespannt sein darf man auf Ritten, das sich der Kampfkraft der Pusterer Klubs erwehren muss. Die Rittner haben Bernd Saltuari verloren, was es nicht einfacher macht. Auch Lüsen, das den Durchmarsch von der 3. in die 1. Amateurliga geschafft hat, muss von Beginn an gegen den Strich spielen. Dasselbe gilt für Feldthurns und Kiens, wobei vor allem letztere durchaus das Potenzial für mehr mitbringen würden – auch dank dem ehemaligen St.-Georgen-Angreifer Thomas Piffrader.

Autor: cst

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