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Steinhaus ist ein heißer Kandidat, der am Ende jubeln könnte.

2. Amateurliga | Die Suche nach dem neuen Favoriten im Osten

Zum Abschluss der 2. Amateurliga wirft SportNews noch einen Blick auf die Gruppe C. Dort wird nach dem Kreiswechsel der Spitzenmannschaft nach einem neuen Favoriten gesucht. Mehrere Mannschaften haben Stellung bezogen.

Der Favorit
Gröden ist vom Kreis C zum Kreis B verschoben worden. Das Ladiner Team galt in den letzten Jahren stets als der große Favorit im Pusterer Kreis und dominierte in der vergangenen Saison bis zum Abbruch die Tabelle. Nun kann ein anderes Team die Spitzenposition einnehmen.


In der Pole Position befindet sich Steinhaus, das mit Markus Niederkofler, Tobias Maurberger und Philipp Mair drei Leistungsträger aus Gais geholt hat. Außerdem hat man mit Gabriel Mair (Rasen Antholz) einen neuen Keeper zwischen den Pfosten. Steinhaus war im Vorjahr schon ein heißes Eisen im Aufstiegskampf, mit diesen Verstärkungen ist man zum großen Favoriten aufgestiegen.

Der Herausforderer
Hochpustertal und St. Lorenzen werden Steinhaus am ehesten auf den Fersen sein. Die Hochpusterer Spielgemeinschaft hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Spitzenteam gemausert. Die Truppe um die Gebrüder Manuel und Patrik Bocher wird einige Konkurrenten zum Haare raufen bringen.

Ebenso St. Lorenzen, wo mit Luca Mirabella der beste Stürmer des Pusterer Kreises bestätigt werden konnte. Dieses Team muss man auf den Zettel haben, das haben die Pusterer schon am vergangenen Freitag beweisen, als sie im Landespokal mit Schabs eine Mannschaft aus der 1. Amateurliga mit 4:1 aus dem Wettbewerb gekegelt haben.

Luca Mirabella von St. Lorenzen (rechts) zählt zu den Topstürmern der Liga.

Der Abstiegskampf
Dass es in den letzten zwei Jahren coronabedingt keine Absteiger gegeben hat, ist vor allem einem Team zu Gute gekommen: Pfalzen hat in den letzten 17 2.-Amateurliga-Spielen gerade einmal einen einzigen Punkt eingefahren. Es liegt also auf der Hand, wer Abstiegskandidat Nummer 1 ist. Doch die Pfalzner haben mit Manfred Villgrater einen erfahrenen Trainer an der Seitenlinie, vielleicht kann er aus der Patsche helfen.

Ansonsten ist auch Gais in Nöten. Dort gab es im Sommer nämlich einen Umbruch, sowohl im Vorstand als auch in der Mannschaft (siehe Niederkofler, Maurberger und Mair zu Steinhaus) hat sich so einiges geändert.

Taisten wird ebenso kleinere Brötchen backen müssen, denn dort gab es gleich acht Spieler vom Kader des Vorjahres, die nicht mehr weiterspielen werden. Aaron Gitzl, Luca und Fabio Ceravolo, Manuel Unterpertinger, Jan Ebenkofler, Gert Stenzl, Matthias Plankensteiner und Lukas Burger muss man zu den Abgängen zählen.
Potenzial zur Überraschung
Die Wundertüte ist mit Sicherheit Gossensaß. Denn der Verein aus dem Wipptal kommt für Gröden aus dem B-Kreis zum C-Kreis. Der B-Kreis ist vermeintlich besser als jener aus dem Pustertal – was aber nicht gleich heißen will, dass es Gossensaß einfacher hat. Im Osten des Landes werden Zweikämpfe nämlich entschieden härter geführt, außerdem haben viele Teams einen bedingungslosen Kampfgeist und Zusammenhalt im Petto. Die Gossensaßer Truppe, die für gewöhnlich mit einigen Südtiroler Innsbruck-Studenten bestückt ist, muss sich also erst einmal beweisen.

Tobias Maurberger knipst in Zukunft für Steinhaus.

Der Königstransfer
Tobias Maurberger hat bei Gais regelmäßig geknipst. Nun wird er das Trikot von Steinhaus tragen, seinen Torriecher kann das Pusterer Topteam auf alle Fälle gebrauchen. Mit einer starken Hintermannschaft kann man Maurberger eine zweistellige Anzahl an Toren mit Sicherheit zutrauen – kann er Steinhaus sogar zum Aufstieg ballern?

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