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Lukas Demetz, Torhüter des FC Gröden. Sein Team spielt heuer im Pusterer Kreis. © F. Grießmair

2. Amateurliga: Im Osten bahnt sich ein Dreikampf an

In ihrer neuen Serie stellt die SportNews-Redaktion die Südtiroler Amateurligisten vor. Heute an der Reihe: Die Gruppe C der 2. Amateurliga.

Keine Frage: Der FC Gröden, der in der abgelaufenen Saison im B-Kreis spielte, hat allemal die Qualität für den Aufstieg in die 1. Amateurliga. So haben die Grödner mit den Foldi-Brüdern (Maurizio und Luca), Lukas und Mirko Demetz, Afrim Umer und Albian Krasniqi hochkarätige Spieler in ihren Reihen.

Steinhaus und Gais die größten Konkurrenten
Ein Selbstläufer dürfte die Mission Aufstieg allerdings nicht werden, denn mit Steinhaus und Gais sind im Pusterer Kreis – zumindest auf dem Papier - zwei weitere starke Mannschaften vertreten. Die Erstgenannten fegten im Hinspiel der 1. Pokalrunde gar Ligakonkurrent St. Lorenzen mit 7:0 vom Platz. Steinhaus kann zudem heuer auf die Dienste des langjährigen Stegen-Stürmers Markus Mutschlechner zählen. Auch Hannes Steger (Ex-Ahrntal), der momentan „nur“ mittrainieren soll, könnte im Laufe der Meisterschaft die Mannschaft weiter verstärken. „Unser Ziel ist es, um den Aufstieg mitzuspielen. Doch es wird nicht einfach, denn in dieser ausgeglichenen Liga kann jeder jeden schlagen“, sagte Steinhaus-Sportdirektor Andreas Kirchler gegenüber SportNews.

Markus Mutschlechner (links) stürmt heuer für Steinhaus. © Dieter Runggaldier


Auch bei Gais heuerte mit Markus Kirchler ein ehemaliger Stegener an. Mit Daniel Lahner (zu Steinhaus) und Stefan Oberheinricher (Karriereende) muss der Verein jedoch auch schmerzvolle Abgänge verkraften. Im Tor wurde mit Manuel Messner (kam von Gsies) ein hochwertiger Ersatz verpflichtet, nachdem sich Gabriel Mair eine Meniskus-Verletzung zugezogen hatte. Auch wenn Gais heuer nicht zum Top-Anwärter auf den Aufstieg zählt, haben Markus Niederkofler & Co. das Potential, um oben mitzuspielen. „Wir wollen vorne dabei sein, doch die Favoriten sind heuer Gröden und vor allem auch Steinhaus, das sich extrem gut verstärkt hat“, sagte Peter Maurberger, der sportliche Leiter von Gais.
Pfalzen auf Wiedergutmachung aus
Der Rest der Liga ist total ausgeglichen, wobei vor allem Hochpustertal eine Außenseiterrolle zugetraut werden kann. Im Abstiegskampf könnte es vor allem für Pfalzen eng werden. Die Pfalzner taten sich in der vergangenen Saison extrem schwer, heimsten in der Hinrunde nur einen Punkt ein und wären ohne der Coronakrise wohl nicht mehr in der Liga. Auch wenn sich auf Spielerseite im Sommer wenig tat, holte der Vorjahres-Letzte mit Manfred Villgrater einen prominenten Trainer. Der 1:0-Erfolg im Pokal bei Olang am vergangenen Wochenende deutete zumindest Besserung an. „Mit dem neuen Trainer sind wir zuversichtlich, dass wir in der Liga mithalten können. Dafür müssen wir aber von Verletzungen weitestgehend verschont bleiben“, so der sportliche Leiter, Heini Chizzali.

Autor: dl

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