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Simon Lantschner hat mit Steinegg das Potenzial zum Überraschungsteam. Auer wird sich hingegen – trotz 100-jährigem Jubiläum – nach hinten orientieren müssen. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

2. Amateurliga: Wer macht das Rennen in Gruppe B?

In ihrer neuen Serie stellt die SportNews-Redaktion die Südtiroler Amateurligisten vor. Heute an der Reihe: Die Gruppe B der 2. Amateurliga.

Ein klarer Favorit ist in der Gruppe B der 2. Amateurliga deutlich schwerer auszumachen, als im Rest des Landes. Warum das so ist? Der große Gejagte aus dem Vorjahr, Gröden, spielt heuer in der Gruppe C.

Die Favoriten
Klausen, Sarntal und Laag: Das sind die heißesten Kandidaten auf den Meistertitel. Während die Eisacktaler wieder auf die Familie Stuefer (Vater Franz steht an der Seitenlinie, die Brüder Stefan und Benjamin wirbeln auf dem Feld) aus Latzfons zählen können, ist Laag von den Namen her am besten aufgestellt.

Stefan Stuefer (Klausen) und Manuel Agostini (Laag) zählen mit ihren Teams zu den Anwärtern auf den Meistertitel. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Tormann Walter Corradini und Stürmer Alexander Fabris sind Hochkaräter, dazu kamen einige Neuzugänge aus dem nahegelegenen Trentino. Übrigens: Mit Emanuel Tait spielt der Bruder von FCS-Vizekapitän Fabian Tait ab sofort in Laag. Im Sarntal soll weiterhin Ronald Aichhorner (Ex-St. Pauls) für die nötigen Tore sorgen.
Die Herausforderer: Viele Teams drängen nach vorne
Montan hat sich mit Kevin Visalli (ehemals bei Milland) verstärkt und hat das Potenzial, die Spitzenteams mehr als nur zu ärgern. Ähnlich verhält es sich mit USD Brixen (der ehemalige SSV-Stürmer Ivan Vecchio ist neu) und Neumarkt. Die Unterlandler haben sich Verteidiger Matthias Pernstich (von Oberligist Tramin) geangelt, können zudem auf die Routine von Stefano Damini & Co. bauen. Wenn ein guter Start gelingt, sind diese Teams allesamt auch Kandidaten für den Aufstieg.

Christian Dindo, Trainer von Neumarkt. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Der Abstiegskampf
Die Aufsteiger Gossensaß (mit einigen Südtiroler Innsbruck-Studenten) und Unterland Berg müssen sich nach hinten orientieren. Allerdings haben beide die Klasse um nicht wieder retour in die 3. Amateurliga zu müssen. Unterland Berg setzt auf einige Akteure aus Bozen, darunter den ehemaligen Serie-D-Wirbelwind (bei Aurora Seriate und Virtus Bozen) Alessandro Aquino.

Teis Villnöß wird – wie schon im Vorjahr – seine Probleme haben, ebenso wie Auer. Die Unterlandler gehen zu ihrem 100-jährigen Vereinsjubiläum nach der Fusionsauflösung mit der Weinstraße Süd wieder eigene Wege, haben aber vorwiegend Ex-Spieler aus der Freizeit rekrutiert. Arberia ist ein unangenehmer Gegner, der technisch gut und sehr heimstark ist – die Disziplin der Bozner lässt aber des Öfteren (die Kampfszenen aus Burgstall sind noch gut im Gedächtnis) zu wünschen übrig.
Potenzial zum Überraschungsteam
Steinegg ist nicht zu unterschätzen. Mit Salvatore Virzi steht ein erfahrener Übungsleiter an der Seitenlinie – und sein Sohn Daniele (er war lange bei Salurn) ist eine Granate in der 2. Amateurliga. Defensiv hält Kapitän Philipp Perlongo (Ex-Gargazon) den Laden dicht. Steinegg hat eine gute Mischung aus Spielstärke und Kampfkraft.
Der Transfercoup: Matthias Pernstich
Trotz seines jungen Alters war der Innenverteidiger in Tramin stets gesetzt. Pernstich glänzt weniger mit Technik, dafür ist er im Zweikampf kaum zu bezwingen. Das war on der Oberliga schon so und wird in der 2. Amateurliga bei Neumarkt umso mehr der Fall sein.

Autor: cst

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