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Der große Favorit im Westen: ASC Algund.

3. Amateurliga: Alle Gruppen in der Vorschau

In ihrer neuen Serie stellt die SportNews-Redaktion die Südtiroler Amateurligisten vor. Zum Abschluss ist die 3. Amateurliga an der Reihe.

Gruppe A: Algund ist der große Favorit
Im Westen des Landes ist Algund der ganz klare Favorit auf den Meistertitel. Die Burggräfler, die in der vergangenen Saison noch im B-Kreis spielten, haben vor einem Jahr ein ambitioniertes Projekt gestartet. Mit einem Kader, der hauptsächlich mit ehemaligen Jugendspielern der Spielgemeinschaft mit Obermais bestückt ist, wurde der direkte Aufstieg in die 2. Amateurliga angepeilt. Am Ende wurde dieses Ziel knapp verfehlt.


Nun will es die Mannschaft um Spielertrainer Christian Avancini (spielte lange Zeit bei Eppan in der Oberliga) im Vinschger Kreis besser machen. Als die ärgsten Konkurrenten könnten sich Sinich und der Vorjahres-Dritte Völlan (heuer mit Francesco Mairhofer auf der Trainerbank) erweisen. Auch die Vinschger Teams Eyrs, Laas und Kortsch (verstärkte sich mit einigen Juniorenspielern von Schlanders) haben zumindest Außenseiterchancen im Kampf um den Aufstieg. St. Pankraz (mit den Ex-Meranern Rida Benkadmir und Simone Jung) könnte überraschen.

Gruppe B: Im Bozner Kreis ist alles offen
Viel schwieriger ist die Situation in Gruppe B einzuschätzen. Dieser Kreis besteht als einziger aus nur neun Mannschaften. Gleich sechs davon kommen aus der Landeshauptstadt Bozen. Die restlichen drei Teams heißen Lajen, Eggental und Jenesien.

Die beiden letztgenannten Teams zählen auch zu den Aufstiegsfavoriten, auch weil die Qualität der Liganeulinge (Celtic Don Bosco Bozen und Sporting Bozen) nur schwer eingeschätzt werden kann. Dazu haben Oberau Juve und die Jugend Neugries am ehesten das Potential, um vorne mitzumischen.
Gruppe C: Ein mit Spannung erwartetes Projekt
Der C-Kreis ist von 12 auf 10 Mannschaften zusammengeschrumpft. Zum engsten Favoritenkreis zählt Neustift (Platz 2 in der Vorsaison), Uttenheim und Dietenheim Aufhofen. Außenseiterchancen dürften Rina Welschellen und Wiesen haben.

Gespannt darf man auf das neue Projekt der Jergina Amateure (ehemals St. Georgen Junior) sein. Die Pusterer sammelten in der abgebrochenen Corona-Saison in der Hinrunde lediglich vier Zähler, haben sich im Sommer jedoch mit dem langjährigen St.-Georgen-Verteidiger Benjamin Althuber verstärkt. In seiner neuen Aufgabe als Spielertrainer möchte er die Amateure in der Tabelle weiter nach oben führen. Ob es heuer bereits für einen Spitzenplatz reicht, darf zumindest bezweifelt werden.

Autor: dl

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