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Patrick Kofler ist seit Freitag nicht mehr Ahrntal-Trainer. © Facebook / SSV Ahrntal

Ahrntal-Präsident: „Von einem Rauswurf war nie die Rede“

Patrick Kofler ist seit Freitag nicht mehr Ahrntal-Trainer – und das, obwohl die „Teldra“ in der Tabelle auf dem starken vierten Platz stehen. Wie es zu dieser Trennung gekommen ist, erklärt Ahrntal-Präsident Andreas Stolzlechner im Gespräch mit SportNews.

Am Freitagabend trudelte in der SportNews -Sportredaktion eine Mail von Ahrntal-Trainer Patrick Kofler ein. „News in der Landesliga: Trainerentlassung beim SSV Ahrntal“, schrieb Kofler. Der Grund für seinen Rauswurf sei ihm unbekannt, erklärte der nunmehrige Ex-Trainer weiter.

Diese Nachricht zu diesem Zeitpunkt (in der Landesliga stehen noch 4 Spiele auf dem Programm) schlug hohe Wellen. Verständlich, immerhin steht Ahrntal auf Platz 4 der Tabelle und hat das Saisonziel, nämlich einen Top-5-Platz, schon jetzt quasi fix in der Tasche. Warum musste Kofler also gehen? „Von einer frühzeitigen Entlassung“, stellt Ahrntal-Präsident Andreas Stolzlechner klar, „war nie die Rede. Ich habe mit Patrick Kofler am vergangenen Mittwoch ein Gespräch geführt, am Donnerstag habe ich ihm mitgeteilt, dass wir in der nächsten Saison neue Wege gehen wollen und auf einen neuen Trainer setzen möchten. Unsere Absicht war es aber stets, dass Kofler diese Spielzeit als Trainer beendet.“

Andreas Stolzlechner, Präsident des SSV Ahrntal.



Kofler hat diese Nachricht hart getroffen. Am Freitag verschickte er das eingangs erwähnte Mail an die Sportmedien, in dem er von seinem Rauswurf berichtete. Was dem Trainer besonders sauer aufstieß: „Die Kündigung erfolgte per SMS.“ Das will Präsident Stolzlechner so nicht stehen lassen: „Wir haben, wie gesagt, am Mittwoch ein Gespräch mit Patrick geführt, zudem wollte ich ihm am Freitag in einem weiteren Vier-Augen-Gespräch noch einmal unsere Beweggründe für die Trennung nach Saisonende erläutern. Dazu ist es aber nicht mehr gekommen.“

In der obengenannten Mail kündigte Kofler seinen bisherigen Co-Trainer Kurt Volgger als Nachfolger an – dieser wusste zu diesem Zeitpunkt aber noch nichts von seinem Glück. Erst am Samstag wurde Volgger von den „Teldra“ gefragt, ob er die Saison als Trainer zu Ende führen kann, und willigte ein. Das Debüt verlief erfolgreich: Am Sonntag feierte Ahrntal gegen Latzfons Verdings einen klaren 4:1-Sieg und hat dadurch zu Platz 3 in der Tabelle aufgeschlossen.

Weitere Hintergründe zum Thema lesen Sie in der Dienstags-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.

Autor: det

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