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Luca Consalvo traf bei seinem Debüt für St. Georgen. © Giacomelli

Consalvo schmunzelt: „Der Trainer hat alles richtig gemacht“

Die zweite Runde der Mini-Oberliga ist geschlagen. Während es für Stegen einen Dämpfer gab, erwischte St. Georgen – das vor einer Woche noch spielfrei war – einen Sahneauftakt. SportNews hat die Stimmen der Protagonisten eingesammelt.

Am Sonntag gab es in St. Georgen gleich zwei Traum-Einstände. Zum einen wäre da jener der Mannschaft, die ihr erstes Spiel der Mini-Oberliga gegen Gardolo klar mit 4:1 für sich entscheiden konnte. Und zum anderen wäre da jener von Luca Consalvo. Der Stürmer, der für die Kurz-Meisterschaft von Natz zu St. Georgen abgestellt wurde, traf in seinem ersten Spiel für die Jergina prompt ins Schwarze.


„Nach sechs Monaten wieder ein Tor zu schießen, das ist schon ein schönes Gefühl“, freut sich Consalvo über seinen Treffer, mit dem er in der zweiten Halbzeit den 4:1-Endstand fixierte. Der Angreifer, der zu den stärksten Stürmern des Landes zählt, war von Trainer Patrizio Morini nicht in der ersten Elf aufgeboten worden, sondern kam erst in der Schlussphase zum Einsatz. „Diese Meisterschaft ist kurz und intensiv. Ich glaube, da muss viel rotiert werden. Wir sind im Sturm viele gute Spieler, deshalb ist es klar, dass einer mal draußen bleiben muss. Zudem habe ich drei Wochen weniger Vorbereitung in den Beinen“, erklärt Consalvo.

Francisco Garcia (links in weiß) trifft in dieser Szene ins Schwarze: St. Georgens Stürmer haben groß aufgezeigt. © David Laner


In der Tat haben die St.-Georgen-Stürmer dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt. Francisco Garcia traf zwei Mal ins Schwarze, sein Sturmpartner Alexandre Kore leistete zu drei Treffern die Vorarbeit und Consalvo machte zum Schluss ebenfalls noch einen rein. „Der Trainer hat heute alles richtig gemacht“, schmunzelt Consalvo, der kurz vor Spielende sogar noch die Chance auf das 5:1 hatte, als er alleine vor dem Gardolo-Torhüter aufkreuzte. „Aber schade, dass er nicht reinging.“ Klar ist: Trainer Morini hat in den nächsten Spielen die Qual der Wahl, was den Sturm betrifft.
Stegen fehlt die letzte Entschlossenheit
Für Stegen gab es am Sonntag dagegen eine knappe 0:1-Niederlage gegen Lavis. Nach dem 3:1-Auftakterfolg gegen Gardolo ist das ein kleiner Dämpfer. Kapitän Diego Carbogno weiß, woran es gelegen hat. „Wir haben auch heute kein schlechtes Spiel gemacht. Allerdings hat die letzte Entschlossenheit gefehlt“, meint der Pusterer. „Wir sind gut ins Spiel gestartet und hatten mit Tobias Sinner gleich eine gute Chance. Danach gab es eine Unklarheit in der Abwehr und wir haben unglücklich das 0:1 kassiert. Von diesem Tor haben wir uns gut erholt, hatten viel Ballbesitz und konnten auch einige Torchancen kreieren. Doch das Tor wollte nicht gelingen.“

Dass sich Stegen in der Offensive schwerer getan hat, lag auch am Fehlen von Philipp Piffrader, der eine Gelbsperre absitzen musste. „Bei gewissen Standardsituationen hat er uns sicher gefehlt“, meint Carbogno, der seinen Blick nun schon nach vorne gerichtet hat. Am kommenden Sonntag steht zu Hause die Herkulesaufgabe gegen Levico an. Die Trentiner haben bisher eine weiße Weste und führen das Klassement mit sechs Punkten und 8:0-Toren an.

Schlagwörter: Fussball

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