a Amateurligen

St. Pauls (von links Ivan Munerati und Simon Fabi) ließen sich bei den Schiedsrichtern am wenigsten zu Schulden kommen. © Dieter Runggaldier

Das sind die braven und bösen Buben der Amateurligen

Der Verband hat die Ranglisten des Fairness-Pokals veröffentlicht. Wer waren die braven und bösen Buben der Amateurliga-Saison 2018/19? SportNews verschafft Klarheit.

Der Verständlichkeit halber sei gesagt, dass insgesamt vier Faktoren für die Berechnungen der Endsummen herangezogen werden. Der Verein, die Spieler, die Betreuer und Funktionäre sowie die Trainer. Eine gelbe Karte zählt beispielsweise 0,15 Punkte, wird ein Trainer des Feldes verwiesen, gibt es 1,15 Punkte. Am teuersten ist eine Sperre für einen Betreuer (mindestens vier Punkte), während alleine eine Verwarnung für den Verein zwei Strafpunkte bringt.

Oberliga: St. Pauls hat es wieder getan
In der Oberliga schnappte sich den Fairnesspokal, wie schon im letzten Jahr, der FC St. Pauls. Die Überetscher, die heuer lange um den Klassenerhalt zittern mussten, ließen sich nur 9 Punkte zu Schulden kommen und schnappten sich so die 2300 Euro Belohnung, die gleichbedeutend mit der Einschreibegebühr fürs nächste Jahr sind. Platz 2 ging an Tramin (11,60 Punkte), während Anaune Valle di Non mit 40 Punkten das Schlusslicht ist. Meister Dro war mit 27,35 Punkten ebenfalls nicht meisterlich unterwegs.

Landesliga: Latsch ist am fairsten unterwegs
In der Landesliga hat Latsch nicht nur eine grundsolide Meisterschaft gespielt (Platz 6), sondern war auch noch am fairsten unterwegs. 10,65 Punkte bekam die Fabio-Memo-Truppe aufgebrummt und somit 1,35 Zähler weniger als der Zweitplatzierte Schlern. Auch die Einschreibegebühr der Vinschger, gleichbedeutend mit 1.600 Euro, ist für das nächste Jahr gedeckt. Der letzte Platz in der Fairnesswertung ging an Absteiger Kaltern (37,30 Punkte).

1. Amateurliga: Rasen ist top
Rasen/Antholz setzte sich in der Wertung der 1. Amateurliga mit 7,95 Punkten knapp gegen Ulten (8,40) durch. Damit ersparen sich die Pusterer die Einschreibegebühr, also 1.150 Euro. Den letzten Platz nimmt Bolzanopiani ein, das 56,25 Strafpunkte sammelte.


2. Amateurliga: Oberland nicht zu schlagen
Der FC Oberland präsentierte sich von allen 2. Amateurligisten am fairsten. 5,70 Punkte scheinen auf dem Konto auf, Platz 2 geht an Taisten Welsberg (7,55 Zähler). Schlusslicht ist Laas mit 34,05 Punkten. Für den Sieg in dieser Wertung gibt’s 800 Euro.

3. Amateurliga: Die Dauerbrenner siegen erneut
Seit Jahren wird die Fairnesswertung in der 3. Amateurliga von Excelsior dominiert. Das ist heuer nicht anders: Nur 3,45 Punkte und somit am wenigsten Zähler aller Amateurligisten hat der Klub aus Bozen gesammelt und darf sich so über 600 Euro freuen. Mit Teis Villnöß gab es aber einen hartnäckigen Konkurrenten: Der Meister des B-Kreises kam Excelsior mit 4,35 Punkten gefährlich nahe. Abgeschlagener Letzter ist Arberia, das 104,95 Punkte auf dem Konto hat und somit den schlechtesten Wert aller Amateurliga-Klubs Südtirols aufweist.

Autor: det

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2019 Sportnews - IT00853870210