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Stefano Sonn verlässt den Kalterer Sportverein. © D. Runggaldier

Das verflixte 7. Jahr: Sonn schmeißt in Kaltern hin

Unmittelbar vor dem Kellerduell gegen Nals steht der Kalterer SV ohne Trainer da. Nach zwei Aufstiegen, einem Abstieg und zuletzt äußerst dürftigen Auftritten seiner Elf hat Stefano Sonn das Handtuch geworfen. Er war der dienstälteste KSV-Übungsleiter seit der Vereinsgründung im Jahr 1956.

Der ehemalige Torjäger aus Neumarkt hat in Kaltern seine Spielerkarriere beendet und den Klub später als Trainer von der 2. Amateurliga bis in die Landesliga geführt. Nach dem Abstieg in der vergangenen Saison ging Sonn in sein siebtes Jahr beim KSV. Dieses war allerdings nur von kurzer Dauer: Am Montagabend hat er sich selbst von seinem Amt enthoben und der Vereinsführung den Rücktritt mitgeteilt.

Kaltern war als vermeintlicher Aufstiegsaspirant in die Saison gestartet, ziert nach zuletzt sechs sieglosen Auftritten in Folgen und nur fünf Punkten bzw. vier erzielten Treffern in sieben Spielen das Tabellenende im Kreis A der 1. Amateurliga. Erschwerend hinzu kommen noch das 0:6 im Pokal gegen Gitschberg Jochtal und die Tatsache, dass Sonn aufgrund einer mehrmonatigen Sperre die Spiele letzthin nur von der Tribüne aus verfolgen konnte.

Villgratner als Zwischenlösung
Der Kalterer SV hat auf Sonns Rücktritt postwendend reagiert und A-Jugend-Trainer Dietmar Villgratner zum Interimstrainer der ersten Mannschaft bestimmt. In der Zwischenzeit wird nach einer dauerhaften Lösung gesucht. Ob diese bereits bis Sonntag bekanntgegeben werden kann, ist fraglich. Dann steigt das Kellerduell gegen den bis dato ähnlich enttäuschenden Ligarivalen aus Nals.

Autor: fop

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