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Nicolas Waldner läuft künftig für Riffian Kuens in der Landesliga auf.

Die Saison von Riffian Kuens: Kurz, aber turbulent

Anders als in den Jahren zuvor, können die Südtiroler Amateurligisten heuer schon frühzeitig für die nächste Saison planen. Ob diese unter normalen Umständen über die Bühne gehen wird, steht in den Sternen. Trotzdem wurden bereits die ersten Transferaktivitäten durchgeführt.

Durch den Corona-Abbruch können auch Vereine, die unter normalen Umständen bis zum Saisonende gegen den Abstieg gekämpft hätten, frühzeitig planen. So etwa Riffian Kuens, das nach 9 Spielen sieglos am Ende der Landesliga stand. Der Vorjahres-Aufsteiger hat – trotz der kurzen Saison – ein bewegtes Jahr hinter sich.


Zuerst musste der souveräne Tabellenführer der 1. Amateurliga, nach dem Abbruch der Vorsaison, um den Aufstieg zittern. Als dieser unter Dach und Fach war, verließ Erfolgstrainer Franz Josef Theiner den Verein. Die ganze Corona-Situation war ihm zu unsicher, ein regulärer Saisonverlauf nicht gewiss. Mittlerweile weiß man, dass Theiner mit seiner Skepsis recht hatte. Norbert Pixner wurde als neuer Trainer installiert, doch der warf nach wenigen Wochen das Handtuch. Ein Sieg gelang zwar auch unter Interimscoach Hannes Mussi nicht, doch der ehemalige Verteidiger wurde trotzdem zum Cheftrainer befördert.

Eine Baustelle im Riffianer Kader war das Sturmzentrum. Jetzt ist man beim Nachbarklub Tirol (1. Amateurliga) fündig geworden. Mit Nicolas Waldner (25) kommt ein körperlich robuster Vollstrecker, der vor allem in der Luft kaum zu stoppen ist. Zwar fiel Waldner im Herbst früh mit einer Knöchelverletzung (2 Tore in 2 Spielen) aus, doch in den Jahren zuvor stand für Waldner stets eine doppelstellige Trefferquote zu Buche. Winter-Neuzugang Stefano Gallo ist währenddessen zu Obermais zurückgekehrt, um mit seinem Stammverein den Oberliga-Restart zu bestreiten.

Autor: sn

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