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Peter Gostner (links) trifft mit dem Bozner FC heuer auf Max Dalpiaz und Tramin. © Dieter Runggaldier

Die XXL-Oberliga bleibt eine Ausnahme

Die heurige Oberliga-Meisterschaft mit 18 Teams wird eine Ausnahme bleiben.

Wie das autonome Landeskomitee Bozen am Donnerstag im Rundschreiben bekanntgab, wird die Oberliga-Meisterschaft der Saison 2021/22 wieder mit 16 Mannschaften ausgetragen. Was aber nicht zwangsläufig bedeutet, dass es heuer zu einer Flut an Absteigern kommen muss. Stand jetzt steigen nur die letzten 3 Teams der diesjährigen Meisterschaft ab. Kritisch wird es erst, wenn von der Serie D Virtus Bozen oder Trient absteigen sollten: Dann würde sich die Zahl der Oberliga-Absteiger erhöhen.

Auswirkungen auf die Landesliga
Die Reduzierung der Oberliga hat auch Auswirkungen auf die Landesliga: Dort ist heuer von Anfang an klar, dass nur der Meister aufsteigt. Die Tabellen-Zweiten haben – sofern sich in der nächsten Saison nicht unerwartet freie Plätze (z.B. durch eine Nicht-Einschreibung) ergeben – keine Chance, durch ein eventuelles Entscheidungsspiel ins regionale Fußball-Oberhaus zu kommen. Zudem wird der Abstiegskampf in der Landesliga besonders happig, da auch diese Spielklasse im nächsten Jahr wieder mit 16 – und nicht wie heuer mit 18 – Mannschaften ausgetragen wird. 5 Teams steigen also sicher ab.

Warum die Ober- und Landesliga heuer mit je 18 Mannschaften ausgetragen wird? Das hat mit dem Corona-Abbruch zu tun. Mit St. Martin Moos ist nur eine einzige Mannschaft von der Oberliga in die Landesliga abgestiegen, alle anderen Abstiege wurden blockiert. Dafür sind die Tabellen-Ersten allesamt aufgestiegen.

Autor: det

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