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Davide De Vito beim Team-Fotoshooting in den Paulsner Weinbergen. © S. Pircher

Ein Debüt nach Maß: „Hätte mir nicht besser vorstellen können“

Der FC St. Pauls ist optimal in die neue Saison gestartet. Der 5:1-Erfolg über das hoch eingeschätzte Lavis trägt auch die Handschrift von Davide De Vito, der einen Einstand nach Maß beim Überetscher Traditionsverein erlebte.

„Besser hätte ich es mir nicht vorstellen können“, freut sich De Vito über seinen Einstand bei St. Pauls. Zwei Mal traf der zentrale Mittelfeldspieler bei seinem Debüt ins Schwarze, inklusive dem ersten Meisterschaftstreffer für St. Pauls in der noch jungen Saison. Nach wenigen Minuten fand eine Freistoßflanke von De Vito den Weg in das Tor, kurz nach der Pause war er nach einem Freistoß-Trick zur Stelle und traf mit einem Schuss in das lange Eck zum 3:0-Zwischenstand.


De Vito ist ein ruhiger Typ. Er wohnt in Meran, verkörpert auf dem Feld aber die klassischen Tugenden eines Dorfspielers: aggressiv, zweikampfstark und enorm fleißig. Dazu kommt sein starker rechter Fuß, mit dem er nicht nur bei Standardsituationen für Gefahr sorgt. Beim FC Tirol, wo er in den vergangenen sechs Jahren (98 Einsätze, 37 Tore) gespielt hat, war er stets einer der trefferstärksten Akteure. In der Saison 2018/19 traf er in der 1. Amateurliga satte 12 Mal – und das als „Sechser“.

In der Oberliga etablieren heißt das Ziel
Beim Verein aus der 1. Amateurliga reifte De Vito zum Oberliga-Spieler, jetzt will er bei St. Pauls den Sprung schaffen. „Trainerteam, Mitspieler und Verein – es passt mir alles sehr gut. Wir arbeiten professionell, aber trotzdem kommt der Spaß nicht zu kurz“, beschreibt der Neuzugang seine ersten Monate im Überetsch.

Davide De Vito (links) im Trikot von Tirol und gegen den damaligen Meraner Abdenaim En Naim. Jetzt sind die beiden Teamkollegen bei St. Pauls.

Als größten Unterschied zur 1. Amateurliga empfindet De Vito die Spielgeschwindigkeit: „Vom Technischen her ist es gar nicht so anders, aber der Rhythmus ist viel höher. In der Oberliga muss man schneller Entscheidungen treffen, es gibt viel weniger Zeit.“ Ganz neu ist die höchste regionale Spielklasse für De Vito nicht. 2014/15 absolvierte er als 18-Jähriger sieben Oberliga-Einsätze für Virtus Bozen.

Nach dem starken Start gegen Lavis geht es für St. Pauls am kommenden Wochenende gegen Tramin. Dass die Rivalität beim Uralt-Derby zwischen den beiden Weindörfern eine ganz besondere ist, weiß auch Neuling De Vito: „Schon nach der Spielplan-Auslosung wurde im Dorf über das Match geredet. Es sind die zwei wichtigsten Spiele der Saison.“

Schlagwörter: Fussball

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