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Der FC Tirol um Kapitän Nicolas Waldner (ganz rechts) darf sich über den Aufstieg in die 1. Amateurliga freuen. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

FC Tirol: Mit Offensivpower zum Meistertitel

Erstmals in seiner Vereinsgeschichte wird der FC Tirol im Herbst in der 1. Amateurliga spielen. Dabei ist der Meistertitel für die Burggräfler hochverdient – und vor allem die Offensivkraft eine Wucht.

62-mal hat Tirol, das in der Gruppe A der 2. Amateurliga spielt, in den bisherigen 20 Saisonspielen getroffen. Eine gewaltige Ziffer. Doch auch defensiv steht die Mannschaft von Trainer Martin Saltuari gut, wie die 19 Gegentore beweisen. Ein perfektes Gemisch um erstmals in der Vereinsgeschichte in die 1. Amateurliga aufzusteigen, oder?

„In der Offensive sind wir schon sehr stark“, sagt Saltuari und betont: „Wir haben immer viele Torchancen und wollen angreifen um nicht hinten unter Druck zu kommen.“ Vor allem Kapitän Nicolas Waldner ist unter dem neuen Trainer explodiert. 20 Treffer hat der 23-Jährige schon auf seinem Konto. Und das, obwohl er bisher kaum als Torschütze in Erscheinung getreten war.

Trainer Saltuari: „Hauptaugenmerk auf Fußball“


Der ehemalige Innsbruck-Profi Saltuari war im Sommer, zusammen mit dem sportlichen Leiter Fabian Gruber, nach Dorf Tirol gekommen. Bereits in den letzten Jahren schnupperte Tirol immer wieder am Meistertitel. Was hat heuer besser geklappt?

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Bleibt dem FC Tirol erhalten: Martin Saltuari.


„Wir haben einige Positionen durchgewechselt und versucht, das Hauptaugenmerk auf das Fußballspielen zu legen“, sagt Saltuari. „Am Anfang hatten wir unsere Probleme und waren sogar Tabellenletzter, aber dann haben wir eine Serie gestartet und immer mehr Selbstvertrauen bekommen.“ Seit 17 Meisterschaftsspielen ist Tirol mittlerweile ungeschlagen.

Noch zweimal muss Tirol in der 2. Amateurliga ran, dann geht es eine Stufe höher. Saltuari, der lange Zeit bei verschiedenen Oberliga-Clubs gespielt hat, weiß, dass dort ein anderer Wind weht. Dennoch wird Tirol den eingeschlagenen Weg, mit eigenen jungen Spielern, weitergehen. Die eine oder andere Verstärkung will der Trainer, der mit dem Club in die 1. Amateurliga geht, aber nicht ausschließen.

Meisterfeier bis in die Früh


Dass Tirol bereits jetzt für die 1. Amateurliga planen kann, liegt auch an der Konkurrenz. Weil der Tabellenzweite Plaus gegen Oberland Federn lassen musste, stand der Meistertitel der Tiroler bereits am Sonntag fest. Geplant war das nicht, sagt Saltuari. Dennoch wurde ordentlich gefeiert: „Natürlich haben wir bis in die Früh Gas gegeben. Wir haben es uns verdient, das gehört dazu.“

Übrigens: Gegner Algund, das die Meisterfeier der Tiroler am Sonntag ertragen musste, wird sich weniger gefreut haben. Nicht nur weil der Vorjahreszweite nach der 0:4-Klatsche für die 3. Amateurliga planen muss. Schon vor einem Jahr fand die Meisterfeier auf Algunder Boden statt. Im Vorjahr hieß der Sieger Ulten – und Algund guckte, damals wie heute, in die Röhre.

Autor: cst

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