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Nicolas Waldner hat mit einem Doppelpack für den ersten Riffianer Landesliga-Sieg der Geschichte gesorgt.

Historischer Sieg und Doppelpack: „War richtig geil für mich“

Am vergangenen Wochenende hat der SV Riffian Kuens durch einen 2:0-Sieg über Albeins den historischen ersten Landesliga-Sieg eingefahren. Großen Anteil daran hatte Stürmer Nicolas Waldner, der beide Treffer erzielt hat.

26 Jahre ist Nicolas Waldner jung, doch bei seinem Heimatverein FC Tirol war er schon ein Urgestein. Kein Wunder, denn der Stürmer war Torgarant, Antreiber und Leithammel in einem. 90 Mal hat Waldner in seiner Karriere für Tirol getroffen. Im Sommer folgte der Wechsel zu Riffian Kuens in die Landesliga. Dort will Waldner für Furore sorgen und es mit seiner Mannschaft auch den Großen der Liga schwermachen.


„Für viele gehören wir zu den Abstiegskandidaten. Trainer und Vorstand haben uns aber eingetrichtert, dass wir in der Landesliga mithalten können. Das haben wir jetzt gezeigt. Dass ich der Mannschaft gegen Albeins helfen konnte, war richtig geil für mich“, sagt Waldner nach seinen ersten Wochen in Blau-Weiß. Dem Erfolg gegen Albeins folgte der nächste Coup: Im Landespokal wurde Oberligist Tramin ausgeschaltet.

„Wir wollen auch den starken Mannschaften ein Bein stellen.“ Nicolas Waldner, Stürmer von Riffian Kuens

Für den ehemaligen Tirol-Kapitän sind die Siege kein Zufall: „Wir sind top aufgestellt und haben eine gute Einstellung. Kämpferisch macht uns niemand etwas vor. Wir geben immer alles und sind immer für ein Tor gut.“ Trotzdem weiß auch er, dass es in der Landesliga mehr als nur rohe Kampfkraft braucht: „Es wird schon gut Fußball gespielt. Wenn ich an unseren Auftakt gegen Ahrntal denke, dann war ich überrascht, wie stark sie spielerisch sind.“ Verstecken wollen sich die Burggräfler aber nicht: „Wir wollen auch den starken Mannschaften ein Bein stellen.“
Stark besetzte Offensiv-Abteilung
Riffian Kuens ist vor allem in der Offensive stark besetzt. Neben Waldner gibt es mit Lukas Spechtenhauser oder den Bernard-Brüdern weitere hochkarätige Angreifer. „Ich weiß, dass ich jedes Training hundert Prozent geben muss, denn auch die anderen Stürmer wollen mitmischen. Es kann natürlich sein, dass ich einmal auf der Bank sitze. Dann muss ich halt nach der Einwechslung Gas geben und zeigen, dass ich unbedingt zurück in die Startelf will“, gibt sich Waldner kämpferisch. Am Sonntag ist Ridnauntal zu Gast in Riffian. Dann soll dem ersten Sieg in der Landesliga der erste Heimsieg folgen: „Für uns sind diese Spiele wichtig. Wenn wir in der Liga bestehen wollen, dann müssen wir gegen gleichwertige Gegner gewinnen.“
Oberliga: 3. Spieltag
Bozner FC – Tramin (Sonntag, 15.30 Uhr)
Brixen – Vipo Trient
Comano – Rotaliana
Obermais – St. Georgen
St. Pauls – Virtus Bozen
Stegen – Lavis
Lana – Arco
Anaune – Mor S. Stefano
Gardolo – Dro
Landesliga: 3. Spieltag
Schenna – Freienfeld (Samstag, 15.30 Uhr)
Ahrntal – Latsch (Sonntag, 15.30 Uhr)
Naturns – Eppan
Natz – Milland
St. Martin Moos – Bruneck
Weinstraße Süd – Partschins
Albeins – Terlan
Ridnauntal – Riffian Kuens
Leifers – SC Passeier

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