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Geht in seine 8. Saison bei Tramin: Hugo Pomella. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Hugo Pomella und Tramin: „Hier passt einfach alles“

Still und leise hat sich Tramin in den letzten Jahren zu einem der Top-Klubs in der Oberliga gemausert. Genauso still und leise verliefen auch die Transferaktivitäten der Unterlandler in den letzten Wochen. Ganz nach dem Motto: „Never change a winning team.“

Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass Hugo Pomella in seinem Amt als Trainer bestätigt wurde. Der Übungsleiter geht ab Herbst also in seine 8. Saison bei den Unterlandlern. Weil er auch zu Beginn seiner Trainerkarriere Ende der 90er-Jahre 4 Jahre bei den Schwarz-Weißen verbracht hatte, stehen ihm mittlerweile 12 Jahre als Tramin-Coach zu Buche. „Hier passt einfach alles. Angefangen beim seriösen Verein über das tolle Publikum am Sonntag bishin zur Mannschaft, die sehr jung und interessant ist“, erklärt Pomella, der mit seiner Mannschaft in der abgebrochenen Corona-Saison auf Rang 4 gelandet ist.


Absoluter Ausnahmespieler: Alex Pfitscher. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier


Mittlerweile sind die Unterlandler zum Top-Team gereift, mit dem Abstieg hat man seit Jahren nichts mehr am Hut. „Der Mix zwischen Jung und Alt stimmt einfach. Wir haben viele talentierte Spieler und mit Stefan Rellich, Simon Greif, Max Dalpiaz, Alex Pfitscher und Shon Scuttari 5 erfahrene Akteure. Sie sind in ihren Positionen top und haben auch einen herausragenden Umgang mit den zahlreichen jungen Talenten. Sowohl auf als auch abseits des Feldes stimmt die Mixtur“, gibt Pomella das Erfolgserlebnis preis.

„Er hätte auch beim FC Südtirol landen können.“
Hugo Pomella über Alex Pfitscher

Zudem hat Tramin mit Alex Pfitscher einen Spieler in den eigenen Reihen, der mittlerweile zu den besten Angreifern der Region zählt. „Alex hat auch früher immer wieder Mal den Unterschied gemacht. Jetzt ist er im besten Fußballalter“, weiß Pomella. Im Vorjahr brachte es Pfitscher auf 18 Tore, heuer war er mit 13 Treffern der beste Südtiroler Knipser in der Oberliga. „Ich bin jetzt seit 20 Jahren Trainer, aber einen Spieler mit solch einer Technik habe ich noch nie gecoacht. Von mir aus gesehen hätte er auch beim FC Südtirol landen können“, adelt der Trainer seinen Schützling.

In Tramins Team hat sich nahezu nichts getan. Einzig und allein Ersatztorhüter Franco Maestri ist auf den Ritten gewechselt, um mehr Spielpraxis zu sammeln. „Ansonsten ist alles gleichgeblieben“, betont Hugo Pomella. Auf die Frage, ob es einen Spieler gibt, den er gerne in seiner Mannschaft hätte, antwortet er: „Eigentlich trauere ich nur einem Spieler nach, nämlich Elis Kaptina.“ Der Flügelflitzer ist mittlerweile bei Virtus Bozen in der Serie D eine fixe Stütze im Team.

Autor: det

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