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Martin Ritsch (hinten Mitte) und seine Jergina lieferten sich mit Levico einen harten Kampf. © franz griessmair

„Keiner wollte zu viel riskieren“

Vom Ergebnis her blieb das Spitzenspiel der Mini-Oberliga zwischen St. Georgen und Levico etwas hinter den Erwartungen zurück. In der Tabelle bleibt es dadurch aber weiterhin enorm spannend.

Ob die Jergina mit dem 0:0 zufrieden sind? „Jaein“, antwortet Mittelfeldmotor Martin Ritsch. „Wir haben die erste halbe Stunde sehr gut gespielt, da hätten wir das 1:0 machen müssen. Dann wäre es ein anderes Spiel geworden“, weiß der Ausnahmekönner von St. Georgen.


Geworden ist es eine umkämpfte Partie, die gefährliche Chancen missen ließ. Warum sich das Spiel so entwickelt hat, weiß Ritsch: „Beide Mannschaften wollten auf keinen Fall ein Gegentor kassieren. Keiner wollte zu viel riskieren, eine Niederlage wäre in so einer kurzen Meisterschaft ja fatal.“ Dass am Ende kein attraktiver Offensiv-Fußball mehr möglich war, liegt auch an der Müdigkeit, sagt Ritsch. „Wir hatten am Mittwoch ein extrem strenges Spiel gegen Stegen, das hat man uns in der zweiten Halbzeit auch angemerkt.“

Zeit zum Ausruhen haben die Jergina und anderen Mannschaften in der Mini-Oberliga aber nicht. Schon am Mittwoch geht es weiter. St. Georgen trifft dann in Meran auf Obermais – ein Südtiroler Duell mit viel Brisanz. „In so einer kurzen Meisterschaft ist jedes Spiel extrem wichtig, man muss immer punkten, wenn man vorne dabei sein will“, ist sich Ritsch bewusst.

Tabelle
SP G U V TV P
1. Levico Terme 4 3 1 0 9:0 10
2. St. Georgen 4 3 1 0 7:2 10
3. Obermais 4 2 2 0 5:3 8
4. Lavis 5 2 0 3 4:6 6
5. Stegen 5 1 1 3 4:5 4
6. Gardolo 4 1 0 3 5:9 3
7. Vipo Trient 4 0 1 3 0:9 1

Schlagwörter: Fussball

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