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Kurt Forer, Oberliga-Trainer von Lana. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Lana-Trainer Forer zieht Bilanz: „Dachten, es geht leichter“

Mit großer Euphorie und starken Ergebnissen ist Lana durch die Oberliga gestürmt. Dann kam das große Loch, das den Aufsteiger in den Abstiegssog zog. Jetzt hat Lana den Klassenerhalt in der Tasche und Trainer Kurt Forer zieht Bilanz.

„Die letzten Wochen waren auf keinen Fall einfach“, sagt ein erleichterter Trainer, nachdem seit Sonntag feststeht, dass Lana auch nächste Saison in der Oberliga spielen wird: „Nachdem wird die 35-Punkte-Marke geknackt hatten, dachten wir vielleicht, es geht leichter.“ Damit spricht Forer die sieben sieglosen Spiele in der Rückrunde an. Eine Serie, die Lana, auch weil es viele Verletzte gab, noch einmal in den Abstiegsstrudel gerissen hat. „Im letzten Jahr reichten Naturns 31 Punkte zum Klassenerhalt. Heuer braucht es 40 und die Situation in der Serie D macht es noch problematischer.“

„Wir haben in der schwierigen Phase sehr viel für die Zukunft gelernt.“
Kurt Forer

Auch wenn der Klassenerhalt fix ist, ganz zufrieden ist Forer nicht: „Im Grunde ist es okay, vor allem der erste Teil der Saison. Das hat sich auch mit der Euphorie eines Aufsteigers zu tun. Rückblickend ist es aber sicher so, dass wir in der schwierigen letzten Phase sehr viel für die Zukunft gelernt haben.“

Die Burggräfler wollen auch künftig verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzen, die Änderung der Jugendregel spielt für Lana keine große Rolle. „Ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn es bei zwei Jungen geblieben wäre“, so Forer: „Wir wollen so viele eigene Spieler wie möglich auf dem Feld haben und unsere Jugend fördern.“ Dieses Vorhaben sollte möglich sein, denn die A-Jugend von Lana hat sich am Sonntag den Regionalmeistertitel gesichert.

Autor: christian.staffler

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