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Tramin und St. Martin Moos stehen im Mittelfeld der Tabelle. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Nach dem Oberliga-Saisonstart: Wer sich freut und wer nicht

Drei Wochen ist die neue Oberliga-Saison mittlerweile alt. Auch wenn die Tabelle noch kaum Aussagekraft besitzt, lässt sich festhalten, für wenn der Saisonstart geglückt oder misslungen ist.

Diese Teams dürfen zufrieden sein
Gemeinsam mit Trient und St. Georgen an der Tabellenspitze: Der FC St. Pauls schwebt auf Wolke 7. Mit so einem Saisonstart haben die Überetscher nicht gerechnet, zumal mit Obermais (3:0) und Brixen (5:2) zwei starke Südtiroler Konkurrenten deutlich in die Schranken gewiesen wurden. Auch wenn die Co-Tabellenführung nur eine Momentaufnahme ist, zeigt sich, dass mit Mut (der neue und junge Weg der sportlichen Leitung), einem ordentlichen Konzept (Neu-Trainer Alex Mayr hat erfrischende taktische Ideen) und Zusammenhalt einiges möglich ist. Weiterer Pluspunkt: Die jungen Spieler werden gefordert und gefördert. Gegen Brixen feierte Verteidiger Philipp Schweigkofler sein Oberliga-Startelf-Debüt, der 16-jährige Nik Messner erzielte seinen ersten Oberliga-Treffer.

Bei St. Pauls und Trainer Alex Mayr läuft es hervorragend. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Auch der Bozner FC und St. Georgen dürfen ihren Saisonstart als gelungen bezeichnen. Die Pusterer stehen erwartungsgemäß ganz oben, der Aufsteiger aus der Landeshauptstadt ist mit 6 Punkten die aktuell drittbeste Südtiroler Mannschaft. Auffallend: Die Mannschaft von Trainerfuchs Fabio Ianneselli ist extrem minimalistisch unterwegs (3 Spiele, 3 Tore, 3 Gegentore). Im Passeiertal gibt es nach dem Saisonauftakt ebenfalls positiv gestimmte Gesichter zu sehen. Die 4 Punkte sind zwar ausbaufähig, doch die Gegner waren mit Trient, Tramin und Lavis alles andere als einfach.
Bacher schießt sich für den Ex-Verein warm
Wie schon vor einem Jahr legte der FC Obermais einen Stotterstart hin. Die 0:3-Pleite bei St. Pauls schien ein einmaliger Ausrutscher zu sein, doch am Wochenende gab es in Arco gleich 4 Gegentore. Immerhin hat Stürmer Matthias Bacher (4 Tore) vor dem Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Klub St. Georgen in die Spur gefunden. Trotzdem gibt es auf der Lahn noch viel Luft nach oben.

4 Punkte, aber nicht ganz zufrieden: Renè Rella (SSV Brixen). © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Hätte Brixen nicht gegen Vipo Trient einen Drei-Tore-Vorsprung verschenkt, dann würde das Fazit jetzt deutlich positiver ausfallen. Doch so begleitet die durchaus passablen 4 Punkte ein fader Beigeschmack – auch weil die richtig harten Brocken erst kommen. Ähnlich ist es in Lana, das durch den 1:0-Erfolg gegen Vipo Trient einen totalen Fehlstart abgewendet hat. Doch für die Burggräfler, die seit Wochen das Verletzungspech begleitet, geht es Schlag auf Schlag: Jetzt kommen St. Pauls und Lavis.
Zwei Klubs noch ohne Tor
In Tramin herrscht ebenfalls wenig Heiterkeit. Man hatte sich mehr als 3 Punkte nach ebenso vielen Spielen ausgerechnet, vor allem die Heimpleite gegen St. Martin Moos schmerzt. Jetzt bekommen die Unterlandler eine Liga-Pause, denn am Wochenende ist der Pokalsieger beim Euregio-Cup in Neumarkt im Einsatz.

Übrigens: Noch zwei Teams sind ohne eigenen Treffer in der laufenden Oberliga-Saison. Anaune und Aufsteiger Mori S. Stefano durften noch nie jubeln, wobei die Nonsberger zumindest einen Zähler gegen Arco (0:0) einheimsen konnten.
Die Tabelle
SPGUVTVP
1. Trient330011:09
2. St. Pauls330010:29
3. St. Georgen33007:09
4. Rotaliana32015:56
5. Bozner FC32013:36
6. Vipo Trient31114:44
7. Arco 189531115:44
8. St. Martin Moos31113:44
9. SSV Brixen31116:84
10. Obermais31027:93
11. Tramin31023:53
12. Lana31021:83
13. Lavis30213:42
14. Comano30124:61
15. Anaune30120:51
16. Mori S. Stefano30030:50

Autor: cst

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