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Der Nonsberger Giovanni Paoli, ausgebildet beim FC Südtirol, startet mit dem AC Trient als Titelfavorit in die Meisterschaft. © Facebook / AC Trento

Oberliga | Was können die Trentiner Teams?

Die Südtiroler Oberligisten wurden in den vergangenen Tagen in der großen SportNews-Saisonvorschau ausführlich vorgestellt. Jetzt steht noch ein Blick in das Trentino an, wo sich vor allem ein Klub mächtig ins Zeug gelegt hat.

Die Rede ist freilich vom AC Trient, das sich nach dem Serie-D-Abstieg so schnell wie möglich rehabilitieren will. Der Aufstieg ist für die Hauptstädter fast schon obligat. Doch wie schnell der Schuss nach hinten losgehen kann, haben die Trientner in den letzten Jahren schon des Öfteren bewiesen.

Flavio Toccoli steht heuer in Trient an der Seitenlinie. © Facebook / AC Trento

Fix ist, dass Neo-Trainer Flavio Toccoli ein Luxus-Kader zur Verfügung steht. Profis wie Matteo Marcolini (er kam von Caronnese), Alessandro Furlan oder Stefano Pietribiasi (über 120 Spiele in der Serie B und Serie C) haben in der Oberliga eigentlich nichts zu suchen. Trient kann den Meistertitel nur verlieren – genauso wie bei den Stadtderbys gegen den deutlich schwächer einzuschätzenden Bruder ViPo Trient.
Rotaliana speckt ab, Lavis legt zu
Rotaliana hat nach dem gescheiterten Aufstiegs-Versuch im Vorjahr zwar schon im Juni mit dem Aufbautraining begonnen, doch sportlich wurde abgespeckt. Etliche Akteure, allen voran die Südtirol-Erfahrenen um Daniele De Simone, die Coni-Brüder und Marco Zentil, haben Mezzolombardo verlassen. Geblieben ist der Trainer, Marco Bertoncini, der im Vorjahr im Laufe der Saison übernommen hatte.

Kleinere Brötchen backen heißt es wohl auch in Cles, wo die Aufstiegs-Euphorie bei Anaune Val di Non endgültig verpufft ist. Allerdings können die Nonsberger wieder auf ihr Sturmjuwel Nicolò Biscaro zählen. Der 19-Jährige ist nach einem Serie-D-Jahr bei Levico zurück in seiner Heimat, wo er in zwei Jahren in der Landes- und Oberliga 25-mal getroffen hatte. In Arco, Comano und bei Aufsteiger Mori Santo Stefano dürfte das Ziel ebenfalls Klassenerhalt heißen.

Nicolò Biscaro kehrt zu Anaune Val di Non zurück.

Gespannt sein darf man auf Lavis, das sich nach einer starken Vorsaison (Platz 3) noch einmal verstärkt hat, u.a. mit Marco Canali (Rotaliana), Massimo Giovannini (Comano) und den beiden FC-Südtirol-Jugendspielern Gianluca Amico und Arouna Sissoko. Damit sollte der Kampf um die vorderen Tabellenränge allemal möglich sein.

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In der großen SportNews -Amateurfußball-Vorschau werden in den nächsten Wochen alle Ligen und Mannschaften unter die Lupe genommen. Sie ist die perfekte Ergänzung zum Fußball-Radius 2019/2020, der am 29. August mit allen Kadern, Prognosen und Spielplänen erscheinen wird.


Bereits vorgestellt
SV Lana
FC St. Martin Moos
FC St. Pauls
Bozner FC
FC Obermais
SV Tramin
SC St. Georgen
SSV Brixen

Autor: cst

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