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Florian Hochgruber von St. Lorenzen legte einen kuriosen Auftritt hin. © David Laner

RÜCKPASS | Der Shopping-Queen-Kandidat

In St. Lorenzen wird auf besondere Art und Weise auf die Zähne gebissen. Heute in etwas verkürzter Form: Der SportNews-Rückpass.

TATORT 2. Amateurliga: „Ich bin nicht interessiert“
Manchmal braucht es eben harte Typen, um fußballerische Heldentaten zu verwirklichen. Florian Hochgruber von St. Lorenzen hat diese Rolle am vergangenen Wochenende recht gut verinnerlicht. Als er gerade mittendrin in der Aufwärmphase für das Spiel gegen Vintl war, passierte plötzlich das Malheur: Ein falscher Schritt, ein Loch im Boden – und schon knickste der Fuß um. Für viele wäre der fußballerische Nachmittag spätestens jetzt beendet gewesen. Nicht aber für „Hochi“: Weil die Verletzten- und Abwesenheitsliste von St. Lorenzen länger war als der Einkaufszettel einer Shopping-Queen-Kandidatin, biss er trotzdem auf die Zähne und stand von Beginn an seinen Mann.

Ein Glücksgriff, muss man im Nachhinein sagen. Sieben Minuten waren nämlich verstrichen, da legte der verletzte Hochgruber gekonnter auf als ein Callcenter-Mitarbeiter nach der 132. „Ich-bin-nicht-interessiert“-Absage und ermöglichte seinem Mitspieler Stefan Huber so das 1:0. Nach vollbrachter „Heldentat“ musste Hochgruber aber endgültig die weiße Fahne hissen – der Fuß wollte nicht mehr, der Spieler konnte nicht mehr. Und so folgte in der 15. Minute die frühe Auswechslung. Treffender Kommentar einiger eingefleischter Fans: „Bessa hettas net moch gekennt, a Tor aulegn und ausn gian, noa konna koana Fehla ma mochn.“ Am Ende gewann St. Lorenzen mit 3:2.

Autor: det

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