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Gais durchlebt zurzeit keine einfache Zeit.

RÜCKPASS | James Bond und die Lizenz zum Verletzen

In der 2. Amateurliga ist eine Position wie verhext und in der Landesliga macht ein Terlaner Stürmer auf Blitzstarter: Der SportNews-Rückpass für diese Woche ist wieder da.

TATORT 2. Amateurliga: Das unglaubliche Verletzungspech
„Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß“ – ein ausgelutschtes Zitat? Wahrscheinlich schon. Und doch passt es zurzeit besser zur Situation von 2.-Amateurliga-Klub Gais als der rote Lippenstift zu Daniela Katzenbergers Mundwerk. Als einer der Favoriten in die Saison gestartet, haben die Pusterer mittlerweile einen Trainerwechsel hinter sich, stecken mit fünf Punkten im unteren Drittel der Tabelle fest und weisen zu allem Überfluss noch ein Verletztenlazarett auf, das an einen alten Kegelspruch erinnert („alle Neune“).

„Zurzeit läuft’s einfach nicht“, erklärte Peter Maurberger, der sportliche Leiter der Gaiser und spielt dabei auch auf eine Szene an, die sinnbildlich für die aktuelle Situation steht. Am vergangenen Samstag traf Gais auswärts auf Olang – und war auch dort von unglaublichem Verletzungspech verfolgt. Daniel Lahner stand 17 Minuten auf dem Feld, da verletzte er sich bei einem Pressball an den Bändern im Sprunggelenk. Seinen Platz nahm Stefan Tamers ein, der gerade einmal 60 Sekunden spielte, ehe er sich das Knie verdrehte und mit einer Meniskus-Verletzung wieder ausgewechselt werden musste. Zwei Verletzte innerhalb weniger Minuten – das erinnert einerseits stark an ganz gewöhnliche James-Bond-Filme, andererseits macht es aber auch deutlich, dass Gais zurzeit wirklich das Pech gepachtet hat. Zumal man die Partie schlussendlich auch noch mit 0:1 verlor.
TATORT Landesliga: Der Terlaner Paparazzo
Was Thomas Albenberger, Stürmer von Terlan, mit einem übereifrigen Hollywood-Paparazzo gemeinsam hat? Beide knipsen verdammt schnell. Albenberger schnürte am vergangenen Wochenende nämlich einen Doppelpack der besonderen Sorte und traf jeweils wenige Sekunden nach dem Anpfiff. In der Partie gegen Schenna waren 20 Sekunden verstrichen, da nutzte der Stürmer einen groben Patzer des Gegners eiskalt zum 1:0 aus. Nach dem Pausentee war wiederum nicht einmal eine Minute gespielt, da war Albenberger erneut zur Stelle. Ein denkwürdiger Nachmittag für den Angreifer.

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In der Rückpass-Rubrik arbeitet die SportNews -Redaktion jede Woche besondere und kuriose Ereignisse im Südtiroler Amateurfußball mit etwas Witz und Heiterkeit auf.

Autor: det

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