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Führungsspieler bei Brixen: Matthias Siller. © Dieter Runggaldier

SSV Brixen | In der Ruhe liegt die Kraft

Platz 5 in der vergangenen Oberliga-Saison – das kann sich sehen lassen. Der SSV Brixen hat aber Potential für mehr.

Grandiose 29 Punkte in der Hinrunde (4.-bester Wert), nur 18 in der Rückrunde (5.-schlechtester Wert): Schon allein an dieser Statistik wird klar, dass der SSV Brixen in der letzten Saison sein Potential nicht ganz ausgeschöpft hat. Dass es am Ende doch Platz 5 geworden ist, zeigt, dass Brixen aber doch eine Spitzenmannschaft ist.

Weltbewegende Neuigkeiten hat es im Sommer in der Domstadt – frei nach dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“ – keine gegeben. Nur der Abgang von Markus Fiechter sticht ins Auge: Mit ihm verliert Brixen nicht nur einen langgedienten und herausragenden Verteidiger, sondern auch den Kapitän und die Galionsfigur. Das Ziel der Brixner heuer: Die Vorjahresplatzierung bestätigen.

Der Trainer: Renè Rella
Im Sommer letzten Jahres trat Renè Rella erstmals ein Amt als Oberliga-Trainer an. Mit Platz 5 in der Tabelle wusste er in seiner Premieren-Saison zu überzeugen. Wo es noch zu Arbeiten gilt? In der Defensive. Diese ist seit Jahren eine Schwachstelle der Brixner (im Vorjahr 47 Gegentreffer – zu viel für ein Spitzenteam).
Der wichtigste Neuzugang: Ivan Munerati
Der Verteidiger kam von St. Pauls und soll die Defensive der Brixner verstärken. Munerati wurde beim FC Südtirol ausgebildet und kann mittlerweile auf Oberliga- und Serie-D-Erfahrung (mit Virtus Bozen) zurückgreifen.
Der schwerwiegendste Abgang: Markus Fiechter

Der Käptn sagte Servus: Markus Fiechter (Foto: Dieter Runggaldier).

400 Oberliga-Spiele – das ist schon eine Hausnummer. Zwar plagte sich Markus Fiechter letzthin immer wieder mit Verletzungen herum, seine Erfahrung war für Brixen aber Gold wert. Nun spielt der beinharte Innenverteidiger für Albeins in der Landesliga und hinterlässt beim SSV eine große Lücke.
Der Schlüsselspieler: Andreas Priller
Priller ist der Denker und Lenker im Spiel der Brixner, der obendrein auch noch extrem torgefährlich ist. 9 Treffer erzielte er in 23 Spielen – für einen Mittelfeldspieler ist das eine herausragende Quote. Besonders gefährlich: Prillers Standardsituationen.


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Bereits vorgestellt:
SV Lana
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FC St. Pauls
Bozner FC
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Autor: det

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