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St.-Georgen-Macher Georg Brugger hat dieser Tage viel zu tun.

St.-Georgen-Chef Brugger: „Wissen nicht, wo wir stehen“

Zurzeit ist immer noch nicht klar, welche Teams im nächsten Jahr in der heimischen Oberliga vertreten sein werden. St. Georgen und St. Martin Moos stehen sozusagen „zwischen“ den Ligen.

Die Jergina haben schon länger klargemacht, dass sie den Sprung in die Serie D anstreben. „Noch wissen wir nicht, wo wir stehen. Wir werden jetzt die Anfrage auf den Aufstieg stellen“, erklärt St.-Georgen-Macher Georg Brugger. Entscheidend wird sein, wie viele Teams sich in der Serie D nicht mehr einschreiben und wie viele Plätze somit frei werden. Wer dann effektiv aufsteigen darf, das hängt von einer speziellen Rangliste ab, in der verschiedene Kriterien berücksichtigt werden, beispielsweise die Jugendarbeit, Platzierungen der letzten Jahre, die Fairnesswertung oder auch, ob der Verein aus einer Stadt mit über 50.000 Einwohnern kommt.

Keine Entscheidung vor Anfang August
Für die Oberliga-Anwärter und die Serie-D-Absteiger gibt es 2 verschiedene „ripescaggio“-Ranglisten. „Ich habe mir eine Rechnung gemacht, und in der Oberliga-Rangliste dürften wir um den 5. Platz herum sein“, so Brugger. Weil immer abwechselnd 2 Serie-D-Absteiger und ein Oberliga-Anwärter in den Genuss der freien Plätze kommen, müssten zwischen 10 und 15 aktuelle Serie-D-Mannschaften auf eine Meisterschafts-Teilnahme verzichten, damit St. Georgen aufsteigt. „Meine Hoffnung ist, dass der Gewinn des Italienpokals von 2018 als Kriterium zur Anwendung kommt. Dann wären wir in der Oberliga-Rangliste um Platz 2 herum, was wiederum bedeutet, dass die Chancen extrem gut stehen.“

Ob es auch im nächsten Jahr zum Oberliga-Duell zwischen St. Georgen und Tramin kommt? © Dieter Runggaldier


Bis jetzt kann aber nur spekuliert werden. Ein Schlüsselmoment wird Ende Juli sein, wenn die Einschreibefrist abläuft und man effektiv weiß, wie viele Plätze in der Serie D freigeworden sind. „Vor Anfang August werden wir wohl nicht wissen, in welcher Liga wir spielen“, so Brugger. Neben St. Georgen hat auch Serie-D-Absteiger Levico eine Anfrage auf Wiederaufstieg gestellt.
Ungewissheit auch in St. Martin
Gespannt blickt man auch im Passeiertal auf die Geschehnisse: Sollte nämlich entweder Levico oder St. Georgen in die Serie D aufsteigen und ein Platz in der Oberliga frei werden, wird Absteiger St. Martin Moos nachrücken. Unabhängig davon haben die Passeirer angekündigt, gegen ihren Oberliga-Abstieg Rekurs einzureichen.

Zur Erinnerung: Die Mortiner standen in der Tabelle punktegleich mit Rotaliana an letzter Stelle. Bei dieser Konstellation hätte nach den ursprünglichen Regularien die Tordifferenz den Ausschlag über den Abstieg gegeben und hier wäre St. Martin gerettet gewesen. Dann machte der Verband aber seine eigenen Gesetze und entschied, dass doch das einzige direkte Duell der beiden Teams (in der Rückrunde hatten sie noch nicht gegeneinander gespielt) als Kriterium zählt. Und hier hatte St. Martin mit einer Niederlage das schlechtere Ende für sich.

Autor: det

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