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Florian Pichler (vorne) muss aus Verletzungsgründen kürzer treten. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

St. Martin bestätigt den Trainer und bastelt an einem Coup

Landesligist St. Martin Moos treibt die Kaderplanungen für die kommende Saison voran. Erste Transfers gibt es aus dem Passeiertal schon zu vermelden, auch wenn man am großen Coup noch bastelt.

Die wichtigste Nachricht zuerst: Paolo Goisis wird auch im kommenden Jahr die Geschicke beim Traditionsklub aus St. Martin leiten. Der Ex-Profi, der in seiner Laufbahn schon Erste Mannschaften in der Lombardei sowie Jugendteams des FC Südtirol trainiert hat, konnte von der Vereinsführung gehalten werden. Goisis beerbte in der vergangenen Spielzeit nach neun Spieltagen Christian Pixner, doch nach drei Trainings wurde die Saison wegen Corona unter- und schließlich abgebrochen.


Alex Hofer, der sportliche Leiter von St. Martin Moos, hält große Stücke auf Goisis. „Die Spieler waren vom Trainer sehr angetan – und das, obwohl er nur drei Trainings gemacht hat. Er war einer der Gründe, warum wir die Mannschaft weitestgehend zusammenhalten konnten“, erklärt Hofer. Co-Trainer von Goisis wird der Eppaner Andrea Guglielmo, für die Tormänner ist Gabriel Hofer zuständig.

Florian Pichler fällt aus, Walid Sogheir kommt
In Bezug auf den Kader gibt es auch schon erste Neuigkeiten. Wie bereits berichtet, wird Mittelfeld-Juwel Jan Pichler zum SC Passeier wechseln. Auch Stürmer Simon Breitenberger (er geht zu Ulten zurück) und Torhüter Jonas Paler (er übernimmt zu Hause das Hotel) werden nicht mehr dabei sein. Mit Mittelfeldmotor Florian Pichler plant man im Passeiertal für die kommende Saison ebenfalls nicht. „Er hatte einen Bandscheibenvorfall und wird uns wohl nicht zur Verfügung stehen“, so Hofer.

Verstärkt das Mittelfeld von St. Martin Moos: Walid Sogheir. © Markus Dorn


Ein erster Neuzugang konnte bereits fix gemacht werden: Walid Sogheir, im Vorjahr noch bei Meran in der 1. Amateurliga, verstärkt das Mittelfeld der Mortiner. „Er ist ein talentierter Mittelfeldspieler, der fußballverrückt ist. So einen brauchen wir“, beschreibt Hofer den Neuzugang. Andere wichtige Personalien wie Artur Tschöll, Elmar Haller, Julian Prünster, Marco Baggio, Martin Saltuari oder Max Lanthaler (er stand bei Partschins auf der Wunschliste) konnten bestätigt werden. Ein Fragezeichen steht noch hinter Moritz Frötscher, der von St. Pauls umgarnt wird.
Die Suche nach einem Top-Stürmer
Was fehlt, ist ein weiterer Stürmer. „Wir wollen hier einen Unterschiedsmacher“, erklärt Hofer, der noch am idealen Coup bastelt. Denn eines ist klar: „In der nächsten Saison wollen wir im Kampf um den Aufstieg ein Wörtchen mitreden“, lautet die klare Ansage der Mortiner, die nun auch das Ansuchen um Wiederaufstieg in die Oberliga stellen werden. Ob sie damit Erfolg haben, bleibt abzuwarten.

Fix ist, dass in St. Martin in Kürze ein neuer Fußballpalast fertiggestellt wird. „Die Kabinen beim Rasenplatz wurden renoviert. Wir hoffen, dass die Tribünen für die Rückrunde der kommenden Saison fertig sind. Das wäre dann ein echtes Prunkstück“, freut sich Hofer. Mit dem Training beginnt St. Martin Moos schon im Mai, dann wird zwei Mal wöchentlich trainiert. „Hoffentlich kann die Saison heuer planmäßig über die Bühne gehen“, meint Alex Hofer.

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