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Soll bei St. Martin Moos im Angriff wirbeln: Max Lanthaler. © Facebook / SC Passeier

St. Martin Moos | Mit scharfer Munition auf Wiederholungstour

Zugegeben: Auch in St. Martin wusste man im Sommer 2018 nicht so recht, wohin der Weg nach der Fusion mit Nachbarklub Moos führen wird. Nun, ein Jahr später, ist klar: Die Zusammenarbeit ist schon jetzt ein Erfolg.

Nach der Fusion war das Ziel der beiden Klubs eindeutig: Der Klassenerhalt. Diesen schaffte St. Martin Moos problemlos. Mehr noch: Mit Platz sieben wurden die Erwartungen bei weitem übertroffen. Das Erfolgsrezept? Einheimische und talentierte Spieler in Hülle und Fülle, dazu die gestandene alte Garde und viel Passeirer Kampfgeist, der sich vor allem in den zahlreichen späten Toren gewinnbringend niederschlug.

Große Veränderungen waren deshalb nicht notwendig. Neben zahlreichen Jugendspielern und Reservegoalie Alex Pircher hat die Vereinsführung nur einen namhaften Transfer getätigt und Maximilian Lanthaler vom SC Passeier zu sich geholt. Der Vollblutstürmer soll das größte Problem von St. Martin, nämlich das Toreschießen, beheben. Und somit seinen Teil dazu beitragen, dass die hervorragende letzte Saison wiederholt wird.

Der Trainer: Christian Pixner

Christian Pixner, Trainer von St. Martin Moos (Foto: Dieter Runggaldier).

Sein Einstand bei St. Martin Moos konnte sich mehr als nur sehen lassen: Im Sommer 2018 als Trainer bei den Mortinern angeheuert, tütete er den Klassenerhalt bereits im Frühjahr ein und sorgte mit Platz sieben für eine höchst positive Saison. Nur logisch, dass ihm die Vereinsführung schon früh das Vertrauen für die neue Saison wieder ausgesprochen hat. Pixner schaffte es, den Fusionsprozess zwischen St.-Martin- und Moos-Spielern reibungslos und erfolgreich über die Bühne zu bringen.
Der wichtigste Neuzugang: Maximilian Lanthaler
40 Tore – das ist die magere Ausbeute, die St. Martin Moos in der letzten Saison zu Buche stehen hatte. Im Angriff wurde deshalb mit einer Personalie nachgebessert: Maximilian Lanthaler ist ein verlässlicher Knipser, der im Vorjahr im Landesliga-Abstiegskampf für den SC Passeier 15 Tore geschossen hat. Er soll nun das Sturmproblem der Mortiner beheben und zugleich in die Fußstapfen seines Bruders Daniel treten, der bei den Passeirern jahrelang die Lebensversicherung war. Daniel spielt zurzeit beim FC Obermais.
Der schmerzhafteste Abgang: keiner
Von der letztjährigen Mannschaft sind nahezu alle Spieler geblieben, nur Robert Kofler (Ziel unbekannt), Thomas Haller (FC Tirol) und Andreas Gufler (Reservemannschaft) verließen den Verein. Ihre Fußstapfen können von den bestehenden Spielern aber ausgefüllt werden.
Der Schlüsselspieler: Artur Tschöll

Abwehrchef Artur Tschöll (Foto: Dieter Runggaldier).

Die Verteidigung ist seit mittlerweile zwei Jahren das Prunkstück von St. Martin – das liegt einerseits an Muskelmann und Torhüter Renè Pomarè, andererseits aber auch an Artur Tschöll, der den Defensivverbund kommandiert und zusammenhält und sich als Spieler der alten Schule auch selbst für keine Grätsche oder Zweikampf zu schade ist.


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Autor: det

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